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Masturbieren lernen: Nachhilfe für Frauen an der Bielefelder Uni: "Möseale Ejakulation"

Dass ein von Studierenden organisierter Workshop zu einem viel diskutierten Thema wird, ist eigentlich schon eine Leistung. Dass der AStA der Uni Bielefeld sich an ein Tabu wagt, wusste er zwar schon vorher. Aber die Reaktionsflut hat die Studis dann doch überrascht.

Screenshot der Facebook-Seite

Knapp zwei Wochen dauern die vom AStA organisierten Aktionstage "Gesellschaft macht Geschlecht" an der Uni Bielfeld

"Der erste wird fröhlich und der zweite feucht-fröhlich", heißt es in der Ankündigung eines zweiteiligen Workshops für Frauen an der Uni Bielefeld. "Bitte mitbringen: Handspiegel, Handtuch, Gleitgel." Zehn Frauen und Transsexuelle dürfen bei der Veranstaltung teilnehmen, die der Allgemeine Studentenausschuss (AStA) im Rahmen der Aktionstage "Gesellschaft macht Geschlecht" organisiert hat. Sie ist Bestandteil des knapp zweiwöchigen Programms und trägt den flotten Titel "Möseale Ejakulation". Sie findet am Sonntag, den 29.4., statt. Sie ist schon lange ausgebucht. Und sie sorgt bereits im Vorfeld für große Diskussionen und geteilte Meinungen.

Ein Selbstbefriedigungs-Workshop an der Uni mit Theorie- und Praxisteil verfehle den eigentlichen Zweck der Aktionswoche, kritisiert der konservative Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) in der "Neuen Westfälischen". "Das Angebot können wir nicht glauben, denn bei dem Thema der Aktionswoche handelt es sich um ein wichtiges und sensibles Anliegen, das nun beschädigt wird", sagte die RCDS-Vorsitzende Kathrin Krause dem Blatt. Sie meint damit die thematischen Schwerpunkte Feminismus, Gender und Transgender, Asexualität und Queer. Dass auch Graffiti-, Rap- und ein Dragking-Workshop stattfinden, stört sie offenbar nicht.

Twitter: Amüsiert und irritiert

Bei Twitter sind die Reaktionen auf das Angebot – sagen wir mal: gespalten.

Der Wirbel um den Kursus hat die AStA-Mitarbeiter nun veranlasst, Stellung zu beziehen. Mit der Erklärung "Aufgrund fehlender zeitlicher Kapazitäten sind diese Woche Interviews nicht mehr möglich" haben sie eine Pressemitteilung verschickt, in der sie auf die Kritik reagieren. Beziehungsweise reagieren lassen, denn gleich zu Beginn des einer E-Mail angehängten PDFs heißt es: "In dieser Stellungnahme lassen wir insbesondere die Veranstalterin des Workshops, Pia Voz-Picunt, zu Wort kommen. Sie ist Aktivistin im Freudenfluss-Netzwerk der Berliner Expertin Laura Méritt."

Die Frau mit dem interessanten Pseudonym erklärt, ihr Workshop diene als Beitrag zur Gleichstellung und Enttabuisierung. Der AStA begründet den Workshop mit Aufklärung: "Wir haben uns entschieden diesen Workshop zu organisieren, da die Beschäftigung mit der Vulva für uns zur Aufklärungsarbeit dazugehört. Der Stand der wissenschaftlichen Forschung rund um die Vulva weist noch große Lücken auf. Das hat folglich große Auswirkungen auf die Sexualaufklärung. Möseale Ejakulation ist vielen immer noch nicht bekannt."

Wahrscheinlich hätte der Workshop nicht so viel Aufmerksamkeit erregt, wenn er nicht "Möseale Ejakulation – Die Votzen spritzen zurück" geheißen hätte und von einer Frau mit dem Namen Pia Voz-Picunt gehalten würde. Das war wohl zu explizit. Da hätte der AStA Parental Advisory drüberschreiben müssen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(