HOME

Mitsamt Spielen: Weil er sie betrog: Frau verkauft Xbox ihres Freundes für 3,40 Euro

Die Mitglieder einer nordenglischen Facebook-Gruppe mussten vermutlich zweimal hinsehen, als sie diese Anzeige für eine Xbox sahen: Nur umgerechnet 3,40 Euro wollte die junge Frau für die Konsole. Und die Geschichte dahinter ist zwar tragisch, aber auch wirklich lustig.

Georgia Jackson verkaufte die Xbox ihres Freundes für drei Pfund

Über dieses Schnäppchen dürften sich viele gewundert haben

Wie sagt man so schön? "Hell hath no fury like a woman scorned"? Das berühmte Zitat aus William Congreves "The Mourning Bride" heißt so viel wie "Die Hölle kennt keine größere Wut, als die einer betrogenen Frau" und ist vermutlich wahr. Diese Geschichte aus dem Norden Englands dürfte das wieder einmal bezeugen.

Dort bot eine junge Frau in einer Facebook-Gruppe eine Xbox One an – zum Hammerpreis von drei Pfund, was umgerechnet etwa 3,40 Euro sind. "Habe gerade herausgefunden, dass mein Partner seinen Penis in eine andere Frau gesteckt hat", schreibt sie dazu. "Darum verkaufe ich seinen großen Stolz zu diesem Preis. Wer sich zuerst meldet, kann sie für drei Pfund haben. Ich würde sie ja verschenken, aber ich muss mir ein neues Küchenmesser kaufen, weil meins zur Zeit in seinem Autoreifen steckt."

"Ich wusste, dass es ihn am meisten ärgern würde, wenn ich die Xbox verkaufe"

Die Konsole kostet normalerweise um die 200 Euro. Allerdings warf Georgia, die betrogene Frau, laut "The Sun" außerdem ein paar neue Kopfhörer und vier Spiele mit in den Ring.

Dem britischen Blatt sagte sie, sie habe herausgefunden, dass ihr (Ex-)Partner sie 2016 betrogen habe und dann noch einmal im letzten Jahr, während sie mit dem gemeinsamen Kind des Paares schwanger war: "Es war ein riesiger Betrug. Ich hatte immer diesen Gedanken im Kopf, dass ich seine Xbox kaputt machen würde, sollte er sich irgendetwas schlimmes leisten – aber ich weiß auch, dass es ihn noch mehr ärgern wird, wenn ich sie verkaufe." Sie habe ihn bloßstellen wollen. "Und nachdem ich die Anzeige gepostet hatte, fühlte ich mich um einiges besser." Können wir uns irgendwie vorstellen.

Und wenn die Person, die das Schnäppchen geschossen hat, die Konsole jetzt auch noch für Enkel/Enkelin/Tochter/Sohn/Nachbarskind/Neffe/Nichte/etc. gekauft hat und sie sich sonst nicht hätte leisten können, sind wir endgültig glücklich!

Auf Georgias Facebook-Pinnwand sammeln sich derweil übrigens Kommentare von Fans ihrer Aktion. YOU GO GIRL!

Schlagerwelle: So wird auf dem Festival geflirtet
jgs
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?