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Olympische Winterspiele 2018: Tinder-Wahnsinn: In Pyeongchang wird nicht nur beim Curling gewischt

Die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeonchang laufen seit einigen Tagen. Die Stimmung in den Wettkampfstätten ist eher mau. Anders sieht es dagegen bei Tinder aus. Die Dating-App ist vor allem im olympischen Dorf mega angesagt. 

Olympische Winterspiele 2018: Zwei Teams treten gegeneinander im Curling an

Insgesamt drei Medaillenentscheidungen gibt es bei den Olympischen Winterspiele 2018 im Curling. Wie bei Tinder ist auch hier das Wischen nicht ganz unwichtig.  

"Die Welt zu Gast bei Freunden"

Das war der Slogan der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. So ähnlich könnte derzeit auch das Motto der Olympischen in Pyeongchang lauten. Das gilt nicht für die Wettkampfstätten, die sind so schlecht besucht wie die Heimspiele des VFL Wolfsburg. Sondern für Tinder.

Laut der Dating-App haben sich in den vergangenen Tagen 18 Mal so viele Nutzer wie sonst mit Hilfe der Reisepass-Funktion im olympischen Dorf eingeloggt. Kurz erklärt: Wenn man einen Premium-Zugang bei hat, kann man nicht nur Personen im Umkreis von 160 Kilometern matchen, sondern weltweit. Man kann seinen Standort beliebig ändern. Das heißt: Man wohnt beispielsweise in Berlin, will aber Leute in Los Angeles kennenlernen, dazu muss man einfach nur seinen Standort ändern. Und genau das machen nun die Tinder-Nutzer weltweit.

Am häufigsten machen das vor allem die User laut "Mashable" aus den USA. liegt auf Platz sechs.

Diese Länder reisen am häufigsten per Tinder ins olympische Dorf
1. USA
2. Schweden
3. Großbritannien
4. Kanada
5. Schweiz
6. Deutschland
7. Frankreich
8. Australien
9. Niederlande
10. Argentinien

Tinder ist fast schon eine Disziplin bei den Olympischen Winterspielen 2018

Unwahrscheinlich ist es nicht, einen Sportler über Tinder kennenzulernen. Seit den letzten Winterspielen in Sotchi wurden die strengen Regelungen für die Nutzung der sozialen Netzwerke für die Athleten nämlich gelockert. Das führte nach Angaben des britischen "Independent" zu einem massiven Anstieg der Nutzung der Dating-App.

Bei den Olympischen Sommerspielen vor zwei Jahren in Rio de Janeiro gab es laut der "Daily Mail" beispielweise schon am Einzugswochenende der Athleten ins Dorf einen Anstieg der Matches um 129 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Biathleten, Skispringer und Co. nicht nur schießen und springen, sondern auch wischen, ist also ziemlich hoch. Zumal Tinder allen olympischen Dorfbenutzern während der Spiele kostenlos die Premium-Version zur Verfügung stellt. Na dann: Auf die Plätze, fertig, Match!

rpw