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Reddit-Thread: "Kondome bitte nicht einfach auswaschen" – was Ärzte ihren Patienten erklären müssen

Ärzte sind Helden in Weiß – das stimmt sowieso. Aber es wird noch viel klarer, wenn man hört, mit was für Fragen die Mediziner teilweise konfrontiert werden. Die dümmsten Dinge, die Ärzte so hören – Teil 3.

Stethoskop

Ihr wolltet mehr Arzt-Geschichten – und wir haben zugehört!

Unsplash

Eine kleine Weile ist es schon her, dass wir das letzte Mal Reddit nach den besten Arzt-Geschichten über die dümmsten Patienten durchforstet haben. Doch weil so viele von euch MEHR DAVON schrieen, haben wir zugehört und uns noch einmal in die Tiefen der Online-Community gestürzt, um dort nach noch unentdeckten Geschichten zu suchen, die uns allen mal wieder so richtig Schauer über den Rücken laufen lassen. Der Thread, auf den wir stießen, heißt: "Ärzte von Reddit, was musstet ihr euren Patienten sagen, obwohl ihr davon ausgegangen wart, dass es zum Allgemeinwissen gehört?"

Also, seid ihr bereit? Auf los geht's los.

Ein User schreibt: "Dass ein Kind keine genetischen Merkmale von einem Mann haben kann, mit dem die Mutter irgendwann früher mal geschlafen hat. Nur ein Mann ist der biologische Vater des Kindes."Kennt ihr diesen Emoji, der so die Hand vors Gesicht schlägt? Der würde jetzt perfekt passen …

User SuperSharpSherpa schreibt: "Dass ein Krankenhaus für Notfälle 24 Stunden am Tag geöffnet hat. Sieben Tage die Woche. Also, das nächste Mal, wenn Sie am Freitag einen Schlaganfall haben, dann kommen Sie bitte am Freitag und warten nicht, bis das Wochenende rum ist."

 PresN und seine Frau scheinen nicht so viel Erklärung zu brauchen wie andere Paare, aber der Experte wollte lieber sicher gehen: "Meine Frau und ich wollten ein Baby bekommen und wegen möglicher Komplikationen machten wir einen Termin beim Geburtshelfer. Zum Ende unseres Besuchs sagte er sehr ernst: 'Nur damit Sie Bescheid wissen, wenn Sie schwanger werden wollen, müssen Sie aufhören, Kondome zu benutzen. Wir starrten ihn an und fragten, ob das nicht klar sei. Er schüttelte den Kopf und sagte: 'Sie wären überrascht. Ich hatte schon einige Paare, denen das nicht klar war.'" Vielleicht sollten die dann auch lieber keine Kinder bekommen …

Wo wir schon beim Thema Verhütung sind – lil_pixie8 schreibt: "Ich bin kein Arzt, sondern Krankenschwester in der Notaufnahme. Eine Patientin kam, um sich auf Geschlechtskrankheiten untersuchen zu lassen. Sie war sehr aufgebracht und erzählte mir, dass sie nur einen Sexualpartner habe. Während der Untersuchung erklärte sie mir dann, dass es sogar egal wäre, wenn er noch mit anderen Frauen schlafen würde, denn er würde 'ein Kondom benutzen und es danach immer waschen'. Ich fragte, was sie damit meine. Ihre Antwort: Er würde das Kondom immer mit heißem Wasser und Seife auswaschen, bevor er es wieder benutzt."

Und auch nachdem die Kinder – geplant oder ungeplant – zur Welt gekommen sind, scheint es immer noch Ungereimtheiten zu geben. Skichester schreibt: "Mein Vater ist Arzt. Eine Mutter kam mit ihrem sechs Monate alten Sohn zum Check-Up und hatte eine Babyflasche in der Hand, die mit Schokomilch gefüllt zu sein schien. Mein Vater versuchte, ihr so nett wie möglich zu erklären, dass sie ihrem Kind keine Schokomilch geben sollte, als sie ihn unterbrach und sagte: 'Aber das ist doch keine Milch. Es ist Kaffee. Er liebt das Zeug!'" Das … also sie … also … OH GOTT!

HerpieMcDerpie ist Krankenpfleger in der Notaufnahme: "Ich musste einer 27-jährigen Frau erklären, dass die Blutungen, die sie einmal im Monat für eine Woche hat, ganz normal sind – und wieso. Sie hatte übrigens zwei Kinder."

Und auch bei der Pflege ihrer vierbeinigen Mitbewohner scheinen einige Menschen verwirrt zu sein. WhiteDiabla ist Tierarzthelferin: "Ich musste einer völlig aufgedrehten Frau erklären, dass die Zecken, die sie mit aller Macht versuchte vom Bauch ihres Hundes zu entfernen, in Wahrheit seine Nippel sind und dass ihr Hund sehr gut erzogen und geduldig ist." 

 


jgs
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.