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Schräge Kontaktaufnahme: Sechs Jahre später – Antwort auf eine Flaschenpost der etwas anderen Art

Als Zwölfjährige war Hayley im Urlaub in einem kleinen Badeort und wollte eine Flaschenpost versenden. In Ermangelung einer Flasche schrieb sie ihre Nachricht auf einen Ball – die Antwort erreichte sie sechs Jahre später.

Der Softball mit den Worten "If found call – cute guys"

Nach sechs Jahren wieder aufgetaucht: die "Softball-Flaschenpost" mit den Worten "If found call – cute guys"

"Ich dachte, es wäre cool zu sehen, ob tatsächlich jemand den Ball findet", erklärt Hayley Robbins bei "Buzzfeed" ihre Neugier. Der heute 18-jährige Teenager aus Kentucky war vor sechs Jahren auf einem Ausflug in Myrtle Beach, South Carolina, einem kleinen Badeort im Südosten der USA. Dort kam Hayley auf die Idee, eine Flaschenpost zu versenden und auf diese Weise zu einem Date zu kommen.

Da sie jedoch nur einen Ball zur Hand hatte, beschloss sie, ihre Nachricht darauf zu verfassen. "Wenn gefunden, bitte anrufen – süße Jungs", schrieb sie auf die eine Seite und ihren Namen plus Telefonnummer auf die andere. Die Hoffnung darauf, dass sie tatsächlich jemals eine Antwort erhalten würde, hat sie wohl irgendwann aufgegeben. Bis sich nun "Adam" meldete.

Entzaubert? Nein!

"Als ich die 'Superhero'-Nachricht bekommen habe, dachte ich: 'Wer zum Teufel ist das denn?' und habe nachgefragt", erzählt Hayley "Buzzfeed" weiter. "Und als der Softball erwähnt wurde, wusste ich gleich, worum es ging." Was wie der Auftakt zu einer Hollywood-Romanze klingt, entpuppte sich jedoch schnell als eine etwas andere Geschichte. 

Die Textnachricht von "Adam"

Während die SMS an Hayley als Absender den Namen "Adam" trug, stellte sich schnell heraus, dass sich dahinter ein Mädchen verbarg. Und der Ball war nicht etwa jahrelang im Meer unterwegs gewesen, sondern von Kelci, so der Name der aktuellen Besitzerin, bereits vor sechs Jahren am Strand gefunden worden. Dann allerdings war er zwischen irgendwelchen Dingen im Schrank verschwunden und vergessen worden. Als Kelci diesen kürzlich aufräumte, fiel ihr der Ball wieder in die Hände. "Ich musste ihr einfach schreiben", so Kelci. Den falschen Absender hatte sie benutzt, weil sie nicht sicher war, wem sie dort eine Nachricht schickte. 

Obwohl die Geschichte nicht mit einem romantischen Date endete, hatte Hayley Spaß an der Antwort und veröffentlichte sie bei Twitter. Tausende Likes und Shares zeigen dort, dass nicht nur ihr der Ausgang der "Flaschenpost"-Nachricht gefallen hat. Die Sehnsucht nach Überraschungskontakten scheint in der menschlichen Natur zu liegen.

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