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Versteckte Schwangerschaft: 23-jähriges Model merkt erst, dass es schwanger ist, als das Baby auf die Welt kommt

Das australische Model Erin Langmaid hatte eine sogenannte versteckte Schwangerschaft. Dabei bemerken Frauen im Extremfall bis zur Geburt des Kindes nicht, dass sie schwanger sind. 

Das Pärchen hält glücklich das Baby im Arm

Erin Langmaid und ihr Freund und Vater des Kindes halten glücklich ihre kleine Tochter Isla im Arm

Sie verspürte weder Übelkeit noch fühlte sie sich unwohl, hatte keinen Bauch und trank weiterhin Alkohol: Das 23-jährige australische Model Erin Langmaid hatte nicht die geringste Ahnung, dass es schwanger war. Das merkte die junge Frau erst, als sie auf ihrem Badezimmerboden ein Kind zur Welt brachte, wie die "Daily Mail" berichtet. Isla heißt das Baby und ist mit einem Geburtsgewicht von 3,6 Kilo kerngesund. Doch es hätte auch anders kommen können. Denn da Erin nichts von der Schwangerschaft gewusst hat, nahm sie auch keinerlei Rücksicht. 

Fotos auf ihrem Instagram-Account zeigen sie noch wenige Wochen vor der Geburt mit einem Glas Alkohol in der Hand. Doch die Bilder belegen auch: Der 23-Jährigen war nicht anzusehen, dass sie schwanger war. Die gesamte Schwangerschaft über habe sie Größe 34 getragen und sich lediglich an dem Tag der Geburt krank gefühlt, sagte sie dem australischen Sender Channel 7. 

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Die Geburt dauerte ihr zufolge gerade einmal zehn Minuten. "Es war der größte Schock meines Lebens." Ihr Freund und Vater des Kindes war zu diesem Zeitpunkt zu Hause. Als er Erin schreien hörte, rannte er ins Badezimmer. "Ich war baff", sagte er. "Da waren auf einmal zwei." 

Kurz nach der Geburt verfärbte sich das Gesicht des Babys blau 

Als Isla auf der Welt war, verfärbte sich ihr Gesicht plötzlich blau und sie hörte auf zu atmen. Der Vater rief sofort einen Notarzt, der dem Baby das Leben rettete.

Erin Langmaid hatte eine sogenannte versteckte, oder auch verdrängte Schwangerschaft. Dabei wird eine Schwangerschaft von der Frau nicht wahrgenommen und im Extremfall, wie bei Erin, erst durch die Geburt diagnostiziert. "Bei einer verdrängten Schwangerschaft wölbt sich der Bauch manchmal sehr viel weniger als üblich oder überhaupt nicht", hat Patrick Sandoz von der französischen Université de Franche-Comté in Besançon festgestellt. Das ändere sich aber, sobald der Arzt die Schwangerschaft feststellt: Der Bauch werde danach oft in kürzester Zeit größer. 

Dieser sogenannte Silhouetten-Effekt wurde immer wieder bei Frauen beobachtet, die erst in sehr fortgeschrittenem Stadium von ihrer Schwangerschaft erfuhren, wie "Die Zeit" schreibt. Wenn die Frauen um ihren Zustand wüssten, bewirke das, dass sich die Bauchmuskeln entspannen, das Kind sich drehen kann und sich das Erscheinungsbild der Schwangeren sehr schnell völlig verändert.

Quellen: "Daily Mail", "Die Zeit" , Channel 7

ame
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