HOME

Gebot lag bei 300 Pfund: Ein Typ hat versucht, seine privaten Facebook-Daten auf Ebay zu verkaufen

Was Facebook kann, kann ich schon lange: Das dachte sich der Brite Oli Frost, als er auf Ebay seine Daten, die das soziale Netzwerk über ihn gesammelt hat, zum Verkauf anbot. Das Gebot lag schon bei 300 Pfund, als ihm Facebook einen Strich durch die Rechnung machte.

Screenshot von der Ebay-Auktion

Auf Ebay wollte Oli Frost seine Facebook-Daten versteigern

Facebook verdient einen Haufen Geld mit unseren Daten - wieso sollten wir selbst nicht etwas davon abbekommen? Das dachte sich der Brite Oli Frost und bot seine Facebook-Daten auf Ebay zum Verkauf an. Das Gebot startete bei 99 Pence. "Verkauft sie einem Advertiser oder wem immer ihr wollt", schreibt er auf Ebay

Galgenhumor auf Ebay

Oli bietet dem Käufer einiges, unter anderem "jeden Like, Post und kranken Kommentar, seit ich 16 wurde", "Fotos aus der Zeit, in der ich einen Pony hatte und Billy Talent gehört hab" und "jede Party, zu der ich je eingeladen wurde (alle drei)". Galgenhumor at its best. Was allerdings nicht im Lieferumfang inbegriffen sei, ist die Erlaubnis, seine Identität zu stehlen und einen "Ausbeutungsbetrieb" zu eröffnen.

Verschickt werden sollten die Daten auf einem USB-Stick. Doch als das Gebot bei 300 Pfund lag, löschte Ebay die Auktion, weil sie gegen die Richtlinien von Facebook verstoße. "Mein Fehler, ich war der Auffassung, dass meine persönlichen Daten mir gehören", schreibt er auf seinem Blog, wo er seine Daten noch immer anbietet. Dann eben ohne Ebay. Der Erlös geht an die "Electronic Frontier Foundation", einer gemeinnützigen Organisation, die die bürgerliche Privatsphäre in der digitalen Welt verteidigt. 


def
Themen in diesem Artikel