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USA: Betrunkener schläft im Uber ein – und muss 1600 Dollar zahlen

1600 Dollar für eine Heimfahrt? So viel musste ein 21-Jähriger aus USA für ein Uber zahlen, weil er sich aus Versehen in sein 500 Kilometer entferntes Zuhause fahren ließ.

In den USA hat ein 21-Jähriger anscheinend zu viel Bier getrunken

Ein Uber sollte einen einen 21-Jährigen in den USA nach einem Bar-Besuch eigentlich nur zu seiner Unterkunft in der Nähe des Campus der West Virginia Universität bringen. Stattdessen brachte es ihn aber nach New Jersey.

Nach einem Partyabend nach Hause zu fahren, ist mit das nervigste am Feierngehen. Völlig übermüdet steigt man meistens ins Taxis, in die Bahn oder in den Bus. Nicht selten kommt es dabei vor, dass man während der Fahrt einschläft. Selten ist dagegen, dass man an einem völlig anderen Ort aufwacht und 1600 Dollar zahlen muss.

Genau das ist Kenny Bachman passiert. Der 21-Jährige aus New Jersey besuchte übers Wochenende seine Freunde in Morgantown im US-Bundestaat West Virginia. Gemeinsam ging er seinen Kumpels in einer Bar was Trinken und bestellte sich anschließend ein Uber. Das sollte ihn zu seiner Unterkunft in der Nähe des Campus der West Virginia Universität bringen.

Allerdings wachte er ein paar Stunden später auf dem Beifahrersitz eines Toyotas auf. Das fuhr ihn allerdings zu seiner Unterkunft, sondern nach Hause nach New Jersey – fast 500 Kilometer und drei US-Bundesstaaten weiter. "Als ich plötzlich aufwachte, dachte ich mir: 'Warum zur Hölle sitze ich in einem Auto neben irgendeinem Typen, den ich nicht kenne?'", erzählte er "NJ.com" in einem Telefoninterview.

"Das ist doch wahnsinnig"

Als die Fahrt endete und er den Preis sah, sei er vom Glauben abgefallen, so der US-Amerikaner: "Ich dachte mir: 'Das ist doch wahnsinnig. Das ist doch verrückt'", sagte Kenny Bachmann. Wie das ganze mit der Verwirrung um die Adresse passieren konnte, wisse er bis jetzt nicht. 

Zumal er für die Fahrt laut "NJ.com" noch einmal das Doppelte des normalen Preises zahlen musste. Demnach habe er sich zum einen einen größeren Wagen und zum anderen zu einem ungünstigen Zeitpunkt ein Uber bestellt. Beim Unternehmen gilt nämlich das "surge pricing" (deutsch: Preisstaffelung). Das ist eine Strategie, bei der sich die Preise je nach Nachfrage verändern. Bei mehr bestellten Ubers, zahlt man automatisch mehr. Speziell für Bachmann hieß das: Statt 820 Dollar musste er 1600 Dollar zahlen.

Das machte er tatsächlich auch und äußerte sich dazu wenige Tage später auch noch einmal bei Twitter: "Die ganzen Leute scheint es mehr mitzunehmen als mich selbst, dass ich 1600 Dollar für ein Uber zahlen musste", schrieb er im sozialen Netzwerk nachdem mehrere amerikanische Medien über seine Geschichte berichteten. Da ist aber jemand sehr gelassen.

rpw
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.