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Empörung über Supermarkt: Kunden sind wütend: Real packt Kirschen aus Plastik aus – und verkauft sie als "verpackungsfrei"

In einem Supermarkt der Kette Real hat ein Kunde beobachtet, wie ein Mitarbeiter Kirschen aus Plastikverpackungen kippt, um sie dann in der Auslage als verpackungsfrei zu deklarieren. Real reagiert auf die fragwürdige Aktion – und weist die Schuld von sich.

Das Bild wurde etliche Male geteilt – Kunden machten ihrem Ärger unter dem Posting Luft

Das Bild wurde etliche Male geteilt – Kunden machten ihrem Ärger unter dem Posting Luft

Real-Kunden hat sich vor knapp vier Wochen in einer Filiale in Düsseldorf ein absurdes Bild geboten: Ein Mitarbeiter wurde dabei beobachtet, wie er bereits verpackte Kirschen aus ihren Plastikschalen nahm und in die Frische-Auslage stapelte, wo sie dann als verpackungsfreie Ware verkauft wurden. Neben ihm türmt sich ein Berg an Plastikmüll.

Ein Kunde postete ein Foto der Situation auf Facebook und schrieb dazu: "So sieht das aus, wenn real,- auf den 'Verpackungsfreien Lebensmittel Zug' aufspringt. Liebe real,-Menschen, was denkt ihr euch eigentlich dabei? Ist euch das alles scheißegal – Hauptsache die Kohle stimmt?"

So sieht das aus, wenn real,- auf den "Verpackungsfreien Lebensmittel Zug " aufspringt. Gesehen heute im Real Heerdt in...

Gepostet von Kay Castlemaker am Dienstag, 10. Juli 2018

Real: Foto erwecke "völlig falschen Eindruck"

In den Kommentaren dokumentiert der Facebook-Nutzer die Antwort der Supermarktkette. Dort heißt es, das Foto erwecke einen "völlig falschen Eindruck", denn "lose Ware" bekomme der Frische-Einkaufsbereich auch schon als solche geliefert. Jedoch seien bei der Eingangskontrolle "enorme Qualitätsmängel" festgestellt worden, woraufhin auf "alternative Lieferanten" zurückgegriffen werden musste. "Dieser konnte uns jedoch so kurzfristig (...) nur noch – wie auf dem Bild zu sehen – bereits in einzelne Schalen verpackte Kirschen anbieten", so real in der Stellungnahme. Zudem handle es sich bei dieser Vorgehensweise um "eine absolute Ausnahme".

Zuvor hatte der Supermarkt erklärt, dass nicht ausreichend viele lose Kirschen ausgeliefert worden seien und die verpackten Kirschen daraufhin aufgrund der hohen Nachfrage angeboten worden seien. Preislich "höhere Ware" sei zum Preis der losen Ware angeboten worden – quasi ein unverhofftes Schnäppchen für den Kunden. Die Schuld liegt demnach laut Real beim Lieferanten, der laut der ersten Aussage zu wenig und laut der zweiten Aussage Produkte von geringer Qualität lieferte.

Wer Plastikmüll vermeiden will, wird hier hinters Licht geführt

Der Kunde konnte und wollte die Argumentation nicht nachvollziehen und ist mit seinem Frust nicht alleine. Unter dem Posting ist in Kommentaren unter anderem von "bewusster Verarsche" die Rede. Von der Hand zu weisen scheint der Vorwurf nicht zu sein: Kunden, die gezielt Müllvermeidung betreiben wollen, wurden hier hinters Licht geführt. Den Facebook-Nutzern fehlte in der Stellungnahme des Supermarktes außerdem eine Entschuldigung.

Instagram-Account "Pointless Packaging": Diese Dinge werden einzeln in Plastik verpackt - und machen fassungslos
she
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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