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Instagram, Weibo und Co.: #FallingStarsChallenge: Dieser Internet-Trend für Reiche ist noch dämlicher als seine Vorgänger

Man kann sich ja gefühlt nicht umdrehen, ohne dass irgendwo ein neuer Internet-Trend aufploppt. Diesmal schütteln wir wegen der #FallingStarsChallenge ungläubig den Kopf und verstehen irgendwie nicht, was die von uns wollen. 

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Die Falling Stars Challenge ist eigentlich nichts Neues, da sie bereits vor einigen Monaten in den Tiefen des Internets auftauchte. Doch während sie damals noch größtenteils von russischen Jugendlichen umgesetzt und verbreitet wurde, hat sie nun ihren Weg in die Untiefen der sozialen Medien in China, vor allem zum landeseigenen Twitter-Verschnitt "Weibo", gefunden.

Sinn der Sache war es ursprünglich mal, so zu tun, als sei man soeben gestolpert. Am besten am Fuß einer Treppe oder aus einem Auto heraus. Sprich: Der Möchtegern-Influencer liegt mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden, hat vielleicht noch einen Fuß im Auto oder im Treppengeländer verheddert. Vor ihm oder ihr liegt das Hab und Gut verteilt herum, so als wäre es soeben aus Händen und Tasche geflogen.

#FallingStarsChallenge: Die wirklich Reichen machen nicht mit

Doch viele junge Reiche besonders in China nutzen den neuen Internet-Trend nun, um damit auf "kreative" Art und Weise ihren unfassbaren Reichtum zur Schau zu tragen. Früher hielt man die Diamantenringe in die Kamera, heute legt man sich bäuchlings zwischen seine Designertaschen und postet das ganze im Internet. Gut. Muss man nicht verstehen. 

Laut chinesischen Medien handelt es sich bei denjenigen, die an der Challenge teilnehmen, größtenteils um Chinesen, die nicht in China leben, und keinesfalls um die Reichsten des Landes. Denn das Übertriebene Zurschaustellen von Reichtum sei im Land selbst verpönt. Gegenüber "BBC" sagte ein User: "Ihren Reichtum im Internet zu zeigen, würde dazu führen, dass andere sich über sie lustig machen. Und je weniger Geld man hat, desto weniger hat man Angst davor, es öffentlich zu zeigen."

So oder so kann man sich wohl darauf einigen, dass das Ganze irgendwie dämlich ist und auch ziemlich deppig aussieht. Und am allerschlimmsten dann, wenn jegliche Ästhetik des Bildes in den Wind geschossen wird und es tatsächlich nur noch um die Shoppingtüten und teuren Accessoires geht, zwischen denen dann irgendwo ein neureicher Jungerwachsener wie eine gestrandete Robbe rumliegt und sich wahrscheinlich gerade fragt, ob das jetzt eigentlich schlecht für die teure Jacke ist. Und dabei dann auch noch in die Kamera lächelt. Geeenauuuuu.

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jgs
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