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Emotionales Twitter-Video: Endlich Ärztin: Warum diese Barbie eine ganze Familie glücklich macht

Limayre Mendoza will Ärztin werden, doch als junge Mutter wartet sie über vier Jahre auf einen Studienplatz. Als es endlich so weit ist, will sie ihren Eltern von der Zusage zu erzählen – und denkt sich dafür etwas ganz Besonderes aus.

Schulabschluss mit Abiball, runde Geburtstage – wichtige Meilensteine im Leben feiert man oft mit einer Party mit Freunden und Familie. Aber manchmal sind es besonders die kleinen Momente, die in Erinnerungen bleiben. Und manchmal braucht man dazu nur eine Barbiepuppe. Das beweist ein emotionales Video einer Twitter-Userin: Die US-Amerikanerin Limayre Mendoza träumte immer davon, Ärztin zu werden – und erhielt nach über vier Jahren Wartezeit nun die Zulassung zum Medizinstudium. Diesen Moment wollte die angehende Ärztin unbedingt mit ihren Eltern teilen  - doch anstatt es ihnen einfach zu sagen, dachte sie sich etwas Besonders aus.

Im Video sieht man, wie Limayres Tochter kleine Tochter Gabby im Wohnzimmer steht und ihrem Opa nach kurzem Zögern eine Barbiepuppe in einem weißen Kittel entgegenstreckt: "Mi mami va ser Doctora (Meine Mama wird Ärztin werden)", sagt sie dazu sichtlich aufgeregt. Als Limayres Vater die Puppe erkennt, realisiert er sofort, dass seine Tochter ihrem Traum, Ärztin zu werden, einen riesigen Schritt näher gekommen ist. "Wirklich?" fragt er ungläubig, springt auf und umarmt seine Tochter. Auch die Großmutter, die daneben im Sessel sitzt, fragt: "Haben sie dich angenommen?" "Ja, sie haben mir gestern zugesagt", bestätigt Limayre sichtlich glücklich.

Ein langer Weg

"Ich wusste seit der dritten Klasse, dass ich Ärztin werden wollte", sagte die 23-Jährige dem Online-Magazin Mashable. Doch bis dahin war es ein weiter Weg: Mit 17 wurde sie schwanger und machte trotzdem ihren Uni-Abschluss in Biologie. "In den Pausen zwischen den Kursen habe ich die Kleine gestillt und während des Studiums Vollzeit gearbeitet, um über die Runden zu kommen." Doch weil sie arbeiten und sich um ihre kleine Tochter kümmern musste, konnte die junge Frau keine Vorbereitungskurse für den weiterführenden Medizinstudiengang machen und wurde immer wieder abgelehnt. Doch nach über vier Jahren kam nun endlich die Zusage.

In ihrer gesamten Studienzeit seien ihre Eltern immer ihre größten Unterstützer gewesen, sagt die angehende Ärztin. Deshalb wollte sie diesen besonderen Moment unbedingt mit ihnen teilen. Die größte Motivation für die junge Frau sind aber ihre Tochter und ihr zweijähriger Sohn: "Die nächsten Jahre werden wirklich eine Herausforderung", sagt sie. Aber ihre Tochter sei ihre größte Cheerleaderin, "und sie ist so verständnisvoll, obwohl sie noch so jung ist."

Reportage: Junge Menschen mit Krebs
lau
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