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Kommentar

Bayerische Polizei: Polizei-Kontrolle von Familien am Flughafen: Lasst die Schüler in den Urlaub fahren!

An bayerischen Flughäfen kontrolliert die Polizei gezielt Eltern, die ihre Kinder wegen günstiger Flüge die Schule schwänzen lassen. Haben die Beamten nichts Besseres zu tun?

Flughafen Kontrolle Schulschwänzen

Nichts da mit Entspannung im Urlaub: Für zehn Familien aus dem bayerischen Memmingen fingen die Pfingstferien mit einer bösen Überraschung an. Gezielt hatte sie die bayerische Polizei am Flughafen abgepasst - und zwar rund um den Ferienbeginn. Die Beamten wollen so Eltern erwischen, die ihre Kinder die Schule schwänzen lassen, um früher in den Urlaub zu fahren. Das ist zwar keine Straftat - aber immerhin eine Ordnungswidrigkeit, für die ein Bußgeld droht. Bis zu 2500 Euro kann es kosten, wenn das Kind unentschuldigt vom Unterricht fehlt. Auch an anderen bayerischen Flughäfen gab es solche Kontrollen.

Schon mit dem neuen Polizeigesetz haben sich die Beamten in Bayern gerade keine Freunde gemacht - und auch diese Aktion ist eine Frechheit. Hat die Polizei nichts Besseres zu tun? Sich um die Schulschwänzer kümmern, die das tun, weil sich zuhause sowieso niemand für sie interessiert zum Beispiel. So aber werden die Eltern bestraft, die ihren Kindern etwas bieten wollen.

Wer kein Geld hat, muss in Bayern bleiben

Denn wahrscheinlich ist, dass die meisten Familien ihre Kinder nicht aus purem Geiz Schule verpassen lassen - sondern weil sie es sich sonst schlicht nicht leisten können. Die Preisanstiege zur Urlaubszeit sind saftig: Flüge in der Hauptreisezeit kosten bis zu 60 Prozent mehr als in der Nebensaison, wie etwa eine Studie von "Check24" 2015 belegte. Das kann für eine vierköpfige Familie schnell mehrere hundert Euro bedeuten - und damit das Aus des Jahresurlaubs. Woher will die Polizei wissen, wer aus Bequemlichkeit, wer aus echter Not früher reist?

Natürlich: Es gibt kein Anrecht auf Urlaub. Wer es sich nicht leisten kann, muss daheim bleiben. Aber Reisen bildet. Das ist keine Platitüde, das ist Fakt. Selbst wenn die Schüler nur am Strand von Mallorca in der Sonne brutzeln, bekommen sie ein paar Wortfetzen Spanisch mit, lernen neue Menschen kennen, entdecken eine andere Kultur, eine neue Umgebung. Mal ganz abgesehen davon, dass so eine gemeinsame Auszeit vom Alltag unheimlich wichtig für die Bindung und Stabilität in der Familie ist. Mit ihrer Aktion nimmt die bayerische Polizei jedoch in Kauf, dass diese Chance im Zweifel nur Kinder aus besser gestellten Familien haben.

Schikane für Familien

Dass junge Familien in Deutschland keinen guten Stand haben, ist kein Geheimnis. Steuererleichterungen gibt's fürs Verheiratetsein, nicht für Kindererziehung, Kita-Plätze sind rar, Teilzeitstellen ebenso. Familien am Flughafen-Check-In aufzulauern und sie am Urlaub zu hindern, ist deshalb nur eines: reinste Schikane.

Was ändert sich durch das neue Polizeiaufgabengesetz? Die Antwort gibt's im Video.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.