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Erinnerungen an 2007: Deutschland gegen Frankreich bei der Handball-WM: Wird es wieder so ein Drama wie damals?

Deutschland gegen Frankreich bei der Handball-WM? Da war doch was! Genau: Beim letzten Heimturnier 2007 geriet das Halbfinale zwischen den beiden Rivalen zu einem Klassiker der deutschen Sportgeschichte – allerdings mit bitterem Beigeschmack.

Handball-WM Deutschland Frankreich

Riesenjubel in der Kölnarena: Die deutschen Spieler nach dem Halbfinal-Thriller gegen Frankreich bei der Handball-WM 2007

Gut eine Minute vor dem Ende der Verlängerung verwandelt Markus Baur den Siebenmeter zum 32:31 für Deutschland  - und die Kölnarena zum wiederholten Male an diesem späten Nachmittag in ein Tollhaus. Auch Bundespräsident Horst Köhler ist die Anspannung auf der Tribüne deutlich anzusehen. Kurz darauf verlieren die Franzosen beim Gegenangriff den Ball, der Finaleinzug für das Team von Trainer Heiner Brand scheint jetzt sicher.

Doch dann lässt sich Torsten "Toto" Jansen noch einmal den Ball stehlen, Michaël Guigou ist durch und trifft zum Ausgleich. Doch aus Gründen, die internationale Handball-Fans bis heute nicht verstehen, entscheiden die Schiedsrichter nicht auf Tor, sondern auf Freiwurf für Frankreich. Noch zwei Mal scheitern die Franzosen dann innerhalb der letzten Sekunden am überragenden deutschen Torwart Henning Fritz, dann ist das Spiel aus – Deutschland steht im Endspiel der Handball-WM 2007, der Rest geht im ohrenbetäubenden Jubel auf der Platte und den Rängen der Mehrzweckhalle in Köln unter.

Handball-WM: Erinnerungen an einen Thriller

Jeder, der dieses Drama damals live vor Ort oder am Fernsehbildschirm verfolgt hat, hat es noch vor Augen wie einen spannenden Film – erst recht an Tagen wie diesen, an denen Deutschland heute erneut auf Frankreich trifft, wieder bei einer Handball-WM, wieder im eigenen Land. Es ist noch nicht das Halbfinale, die Fallhöhe ist deshalb nicht ganz so groß. Trotzdem schwebt das Duell von vor zwölf Jahren als Erinnerung an das ultimative Handball-Erlebnis über allem.

Deutschland gegen Frankreich 2007 – ein Thriller, der sich tief eingebrannt hat ins emotionale Gedächtnis der deutschen Sportfans, vergleichbar mit Oliver Neuvilles Tor gegen Polen bei der WM 2006, mit Peter Draisaitls Penalty auf der Torlinie bei den Olympischen Spielen 1992, mit Boris Beckers Wimbledon-Sieg 1985.

Der Sieg der Handballer im Halbfinale war seinerzeit die vorletzte Hürde auf dem Weg zum bislang letzten WM-Titel. Kein Wunder, dass die Umstände hierzulande bis heute ein bisschen verklärt werden – oder, ehrlicher formuliert: dass sie egal sind. Denn, wie oben bereits angedeutet, wurde das Spiel wegen der zweifelhaften Entscheidungen der Referees nicht nur von den Franzosen, sondern bei so ziemlich allen neutralen Beobachtern als Skandal bewertet.

Die schwache Schiedsrichterleistung sei "irgendwie programmiert" gewesen, sagte Frankreichs Nationaltrainer Claude Onesta seinerzeit: "Alle Welt weiß, dass die Deutschen die Fäden beim internationalen Verband ziehen. Sie diktieren ihre Gesetze. Sie setzen ihre Sicht durch. Es ist eine Mafia. Unten, ganz unten, kommen die Mannschaften, die Spieler, die die Hauptakteure sein müssten, die man aber auf eine Komparsenrolle beschränkt. Der Handball ist fast ein politischer Gegenstand geworden und es gibt keinen Grund, warum diese Sch... nicht weitergehen sollte."

"Größte Beleidigung des Handballs"

Die Diskussionen um das "geklaute" Halbfinale dauern auch 2019 immer noch an, zumindest unter den Youtube-Videos zum Spiel. Dieses werde "als größte Beleidigung des Handballs" in Erinnerung bleiben, schreibt dort zum Beispiel ein User. "Was für ein Diebstahl!", schimpft ein anderer.

Die Deutschen denken derweil lieber an die Euphorie jener Tage zurück. Den WM-Titel 2007 kann ihnen keiner mehr nehmen. Die Erinnerung an eines der großen Dramen deutscher Sportgeschichte lebt – erst recht anlässlich einer Wiederauflage wie heute Abend (20.30 Uhr, live im ZDF). Aber eins ist auch klar: Die Handball-Welt wird diesmal ganz genau auf die Leistung der Unparteiischen achten. Heute gegen Frankreich, und erst recht im weiteren Verlauf des Turniers.

Ex-Handballer Stefan Kretzschmar sitzt auf einer Bühne und spricht in ein Mikro in seiner rechten Hand
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.