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Vilnius: In Litauen gibt es jetzt eine Sonderspur für "Smombies"

In Litauen ist das Benutzen des Handys im Straßenverkehr für Fußgänger verboten. Der Grund: ein erhöhtes Unfallrisiko. Damit "Smombies" aber auch in Zukunft nicht auf ihr Mobiltelefon verzichten müssen, bekommen sie nun ihren eigenen Gehweg.

In Litauen gibt es jetzt eine Sonderspur für "Smombies"

In Litauen bekommen die sogenannten Smombies jetzt eine Sonderspur

Picture Alliance

"Entschuldigung, hier dürfen Sie nicht lang laufen. Sie haben kein Handy, auf das sie gucken." So ähnlich könnte sich in Litauen demnächst eine Unterhaltung anhören. Denn in der litauischen Hauptstadt Vilnius gibt es nun einen 300 Meter langen Gehweg, auf dem "Smombies" (Smartphone-Zombies) in Ruhe beim Laufen auf den Bildschirm schauen können, ohne andere zu gefährden. Aufgemalte weiße Pfeile weisen den Handynutzern mit dem gesenkten Blick die Richtung.

"Vilnius ist eine wahre Technologiestadt", sagt Bürgermeister Remigijus Simasius. Mit dem Handy-Fußweg will das Oberhaupt der rund 550.000 Einwohner zählenden Stadt die Bedeutung von Programmierern im Alltag hervorheben. Auch soll damit für den IT-Sektor in Vilnius geworben werden – auch mit dem Ziel, Fachkräfte anzulocken. Die litauische Regierung hat zudem Anfang Oktober eine neue Verordnung erlassen, die Fußgängern verbietet, ihr Telefon zu nutzen, wenn sie eine Straße überqueren.

Litauen ist nicht das erste Land mit einer Sonderspur für "Smombies"

Der Auto Club Europa (ACE), zweitgrößter Autoclub Deutschlands, zählt die Ablenkung durch das Smartphone als drittes großes Unfallrisiko im Verkehr – neben Alkohol am Steuer und überhöhter Geschwindigkeit. Fußgänger seien zum Teil so unkonzentriert, dass sie Autos und sogar Straßenbahnen übersähen oder das Rot an der Ampel missachteten, teilte der ACE im vergangenen Jahr mit.

Fußwege nur für Smartphone-Gucker sind im Übrigen keine Neuheit. In einigen Städten sind diese Spuren schon länger Teil des Straßenverkehrs. Die chinesische Millionenmetropole Chongqing hat seit 2014 einen solchen Weg – und auch die belgische Stadt Antwerpen zog wenig später nach.

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rpw mit dpa
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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