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Perverses Spiel: Extrem frauenverachtend: Ex-Fußballer spielte mit Kollegen "Mädchen-Monopoly“

So widerlich ging es hinter den Kulissen im Profi-Fußball zu: In einer Biografie berichtet der Ex-Fußballer Jermaine Pennant von einem extrem sexistischen Spiel.

Ex-Profifußballer Jermaine Pennant - damals noch im Trikot von Stoke City

Ex-Profifußballer Jermaine Pennant - damals noch im Trikot von Stoke City

Picture Alliance

Fußballspieler gehören nicht unbedingt zu den Menschen, denen man einen sonderlich hohen IQ zuschreibt. Viele geben sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch abseits des Rasens als Machos. Der britische Ex-Profikicker Jermaine Pennant spielte bis vor ein paar Jahren noch in der höchsten englischen Spielklasse – und ist einer von den oben beschriebenen Typen.

Einen Verein hat der Spieler derzeit nicht. Und scheinbar auch keine Kohle, denn er soll demnächst in der britischen Ausgabe von "Promi Big Brother" zu sehen sein. Das munkelt die britische Presse, unter anderem der "Express". Um etwas PR in eigener Sache zu machen, veröffentlichte Pennant vor kurzem seine Biografie. "Mental: Bad Behaviour, Ugly Truths and the Beautiful Game" heißt diese. Weitaus schlimmer als seine potenzielle Teilnahme bei dem Reality-Show-Format ist das, was Pennant da in seiner Biografie geschrieben hat.

Wie unter anderem die "Bild-Zeitung" berichtet, packt er darin nämlich über ein höhnisches Ritual aus: Er und seine Mannschaftskollegen haben "Frauen-Monopoly" gespielt.

Gleiche Regeln wie bei Monopoly – nur mit Frauen

Gespielt wurde es wie das herkömmliche Monopoly, nur eben mit Frauen. Wenn ein Spieler Sex mit einer Frau hatte, dann wurde sie anschließend als sein "Eigentum" angesehen. Wollte ein Mannschaftskollege dann wiederum Sex mit der Frau haben, musste er dem Mitspieler eine "Miete" zahlen. Doch es kommt noch schlimmer: Pennant und seine Kollegen gaben den Frauen einfach die Namen der Straßen aus dem herkömmlichen Spiel. Je attraktiver eine Frau war, desto klangvoller war der Straßenname. War die Frau nach Ansicht der Spieler weniger attraktiv, wurde sie zum Beispiel "Turm- oder Badstraße" genannt, das sind die billigsten Straßen bei "Monopoly".

In seinem Buch beschreibt Pennant widerwärtige Dialoge mit seinen Mannschaftskollegen: "Plötzlich, aus heiterem Himmel, sagte einer von den Jungs zu mir: 'Du schuldest mir ein bisschen Geld.' Ich sagte: 'Warum?' Er antwortete: 'Lucy. Du schuldest mir 20 Pfund.'"

Mehr Frauenverachtung geht nicht! Sein ohnehin schon schlechtes Image hat Pennant mit dieser Beichte noch weiter nach unten korrigiert.

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lui
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?