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"March for our lives": "Nur der Präsident ist leichter zu kaufen als Waffen": Die genialsten Schilder der Proteste

In den USA hat die wahrscheinlich größte Protestbewegung seit dem Vietnamkrieg mit dem "March for Our Lives" ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Aber nicht nur die Botschaft der jungen Amerikaner verdient größten Respekt - sondern auch die kreative Weise, auf die sie transportiert wird.

March for our lives

"Meine Gebärmutter ist besser reglementiert" - nicht nur in Washington, sondern in ganz Amerika (hier in New Orleans), zogen die Menschen mit kreativem Protest durch die Straßen

"Ich habe einen Traum", sagt die kleine Yolanda. Auf der Bühne vor dem Kapitol in Washington spricht sie die Worte, die vor ihr schon einmal ein sehr berühmter Amerikaner fast an gleicher Stelle gewählt hatte. Der Traum von Martin Luther King Jr.
war 1963 das Ende jeglicher Unterschiede zwischen Schwarzen und Weißen in den Vereinigten Staaten. Yolanda ist die Enkeltochter des berühmten Bürgerrechtlers - und ihr Traum handelt vom Ende des Schusswaffenmissbrauchs in den USA: "Dass genug genug ist", sagt sie vor einer halben Million Menschen auf der Pennsylvania Avenue, das sei ihr Traum.

Yolandas starke Botschaft ist nicht die einzige an diesem historischen Tag, Mit dem "March for Our Lives" hat die wahrscheinlich größte Protestbewegung seit dem Vietnamkrieg ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Es ist nicht nur die schiere Masse der Teenagerbewegung, die sich seit dem Massaker an einer Schule in Parkland formiert hat, die größten Respekt verdient - es ist auch die emotionale und kreative Weise, mit der die jungen Menschen in Amerika protestieren.

"March for our lives": "Genug ist genug!"

Wir haben eine Auswahl der genialsten Schilder und Sprüche zusammengestellt - stellvertretend für Abertausende weitere wie jenen einer Protestantin in Washington, auf deren Schild zu lesen stand: "Das Einzige, was in den USA leichter zu kaufen ist als eine Waffe, ist der Präsident."

"Die Anzahl der Einschusslöcher in diesem Poster ist die Anzahl, die abgefeuert werden kann in der Zeit, die es braucht, um es zu lesen."

Tatsächlich Pullitzer-Preis-verdächtig: "Ich kann nicht mal Erdnussbutter mit in die Schule nehmen."

"Als ich gesagt habe, dass ich lieber sterben würde als in den Matheunterricht zu gehen? Das war Übertreibung, ihr Arschlöcher"

Die ganze Problematik mal bildlich dargestellt.

"Schoolhouse Glock" - (un)nützes Wissen: Die Glock ist eine sehr populäre Selbstladepistole, die um 1980 vom österreichischen Ingenieur Gaston Glock entwickelt wurde.

Ein Grabstein für die US-Waffenorganisation NRA.

"Wenn wir Standardtests machen müssen, sollten Waffenbesitzer das auch."

Wut im klassischen New-York-Style.

Tierischer Protest: "Mehr Hunde, weniger Waffen."

Unterstützung aus Sydney: "Von all den Dingen, die dich in Australien töten können - ein Amokschütze ist nicht darunter."

"Hört auf unsere Kinder", sagt dieser 99-jährige Weltkriegsveteran.

In diesem Sinne:

March for our lives