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Diskriminierung: Zwei Freunde hängen ein Poster von sich bei McDonald's auf – und niemand bemerkt es

Zwei Freunden fällt bei McDonald's auf, dass auf den Deko-Postern kein einziges Model mit asiatischen Wurzeln zu sehen ist. Also beschließen sie, ein Foto von sich in der Filiale aufzuhängen. Dort hängt es nach über 50 Tagen immer noch.

Bei den meisten Menschen, die in einer McDonald's-Filiale sitzen, klebt der Blick eher auf dem Burger als auf der Wanddekoration. Als sich die beiden Freunde Jehv Maravilla, 21, und Christian Toledo, 25, ihrem Stammlokal der Fast-Food-Kette in Houston, Texas umschauen, fällt ihnen allerdings auf, dass auf den Postern Models mit unterschiedlichen ethnischen Wurzeln abgebildet sind – nur asiatische Repräsentanten fehlten komplett. Das wollen sich die beiden Amerikaner philippinischer Abstammung nicht gefallen lassen und fassen den Entschluss, ein Bild von sich selbst an einer freien Wand in der Filiale aufzuhängen. 

"Die Repräsentation von Asiaten in den Medien ist nicht so weit verbreitet, wie sie eigentlich sollte", sagt Jehv gegenüber "Click2Houston". Der neue Film "Crazy Rich Asians", die erste Hollywood-Produktion, bei der alle Rollen mit Schauspielern asiatischer Wurzeln besetzt sind, habe ihn zu der Aktion ermutigt. Dieser kleine Schritt könne vielleicht einen Unterschied machen, hofft er. 

Damit das neue Poster nicht auffällt, war allerdings einige Vorbereitung nötig. Das Foto machten sie in einer Umgebung, wie sie für ein unverfängliches McDonald's-Deko-Bild passender nicht sein könnte: vor einer Schule. Zwei Studenten mit Rucksäcken und Caps, die Burger und Pommes genießen. Dazu noch ein bisschen Photoshop, damit es aussieht wie die anderen Bilder in der Filiale – et voilà, fertig ist das 08/15-Fake-Poster. 

Nach 51 Tagen hängt das Fake-McDonald's-Poster noch immer

Aber wie bekommt man das Foto nun an die Wand, ohne dass jemand Verdacht schöpft? Auch dafür haben die beiden eine Lösung. In einem Second-Hand-Laden suchen sie ein Mitarbeiter-Shirt von McDonald's und werden fündig. Als Jeff Bergara, "Regional Interior Coordinator" verkleidet und mit dem gedruckten Poster und einigen Freunden zur Hilfe, schaffen sie es tatsächlich, es aufzuhängen. "Es ist jetzt 51 Tage her, seit ich es dort aufgehangen habe", schreibt Jehv auf Twitter. Dazu postet er ein Foto von sich und Christian, wie sie vor dem Tisch, über dem ihr Foto hängt, sitzen.

Die Begeisterung bei der Twitter-Community ist groß. Bis jetzt wurde der Post über 935.000 Mal geliked und 237.000 Mal retweetet. "Ich hoffe, das öffnet die Augen von McDonald's und entfacht ihren Willen, mehr Menschen wie mich, also Asiaten, zu zeigen", sagt Jehv zu "Click2Houston". Und tatsächlich hat die Fast-Food-Kette mit einem Statement reagiert: "Wir sind stolz darauf, Diversität in jedem Aspekt unserer Restaurants hervorzuheben. Wir freuen uns über die Kreativität dieser Studenten und hoffen, sie bald wieder in unseren Restaurants zu sehen." Hoffen wir, dass McDonald's sich die Kritik zu Herzen nimmt.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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