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Shitstorm: "EU-Ratten" – österreichische Briefmarke sorgt für Spott und Häme im Netz

Seit einigen Wochen hat die Post in Österreich eine Sammlerbriefmarke im Angebot. Diese wurde anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft in Auftrag gegeben. Die neue Briefmarke lässt allerdings mit ihrer Beschriftung einen sehr großen Interpretationsspielraum.

So sieht die neue Sammlerbriefmarke der österreichischen Post aus

So sieht die neue Sammlerbriefmarke der österreichischen Post aus

Es sollte eine seriöse Sammlerbriefmarke werden - stattdessen wurde eine Marke der österreichischen Post binnen kürzester Zeit zum absoluten Gespött im Netz. Der Grund: Auf der Briefmarke steht in fetten Lettern die Worte "EU" und "RATS". Darunter steht in deutlichen kleineren Buchstaben noch das Wort "Präsidentschaft". Vielen Betrachtern erschließt sich der Zusammenhang erst beim zweiten Mal Hinsehen. Zunächst liest man nämlich nur "EU RATS"  - zu deutsch: EU-Ratten. Bei der Außenpolitik, die die Österreicher aktuell fahren wäre auch dieser Slogan durchaus denkbar. Doch so ist das Ganze nicht gemeint. Österreich hat nämlich seit dem 1. Juli für ein halbes Jahr die EU-Ratspräsidentschaft inne.

Österreichische Grafikdesignerin hatte Marke konzipiert

Wie unter anderem die "Kronen Zeitung" berichtet, wurde eine freiarbeitende Grafikerin mit der Gestaltung beauftragt. Der Druck erfolgte dann anschließend in den Niederlanden. Trotz des missratenen Designs wird die Briefmarke nicht aus dem Verkehr gezogen, sondern soll nun komplett verkauft werden. Insgesamt gibt es 240.000 Exemplare.

Im Netz steckt der "Briefmarken-Fail" viel Häme ein. Viele Twitter-User machen sich über die neue Sammlerbriefmarke lustig:

Wer von euch die Sammlerbriefmarke bestellen will, kann das über die offizielle Homepage der österreichischen Post tun. Allerdings solltet ihr euch sputen, bei so viel medialer Aufmerksamkeit dürften die Marken schneller weg sein, als es die fragwürdige Aufschrift vermuten lässt.

lui
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.