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Nach Shitstorm: So rechtfertigt Rapper T.I. den Jungfräulichkeits-Check bei seiner Tochter

Rapper T.I. hatte zuletzt mit der verstörenden Aussage, dass er seine Tochter zu einem jährlichen Jungfräulichkeits-Check zwinge, für einen Shitstorm gesorgt. Jetzt hat er in einem Interview versucht, die seltsame Maßnahme zu erklären.

US-Rapper T.I. und seine Tochter Deyjah Harris 2014 bei den Tony Awards

US-Rapper T.I. und seine Tochter Deyjah Harris 2014 bei den Tony Awards

Getty Images

T.I. hat kürzlich in einem Interview erklärt, dass er seine mittlerweile 18-jährige Tochter Deyjah Harris bis zu ihrer Volljährigkeit zu einem jährlichen Termin beim Gynäkologen gezwungen habe. Dabei sei es ihm aber nicht um die Gesundheit seines Kindes gegangen, sondern darum, dass Deyjah noch Jungfrau ist. Der Arzt habe ihm jedes Jahr bestätigen sollen, dass das Jungfernhäutchen seiner Tochter noch "intakt" sei – für ihn ein klares Zeichen für ihre "Unschuld".

Wenig überraschend kassierte der Rapper für seine Aussagen in den sozialen Medien einen kräftigen Shitstorm. Für die Unterstützung der Community zeigte sich Deyjah selbst bei Twitter mit einem kurzen, aber sehr aussagekräftigen Post zu Wort. "Ich liebe euch alle", schrieb sie. Dazu ein gerührtes Emoji. Außerdem verteilte sie an mehrere Tweets gegen die Methoden ihres berühmten Vaters Likes.

T.I.: Alles nur zum Schutz der Tochter?

Jetzt hat T.I. in Jada Pinkett Smiths Talk-Format "Red Table Talk" versucht, seine seltsame Maßnahme zu erklären: Er sei selbst nie bei den Untersuchungen dabei gewesen, sondern lediglich über das Ergebnis informiert worden. Demnach hätten die Check-ups auch nur einige Male stattgefunden, als seine Tochter 15 oder 16 Jahre alt gewesen sei. Inzwischen würde er das Jungfernhäutchen seiner Tochter auch überhaupt nicht mehr kontrollieren lassen.

Er habe nur versucht, seine Tochter zu schützen. Dieser sei es allerdings unangenehm gewesen, dass er das Thema so öffentlich angesprochen hätte – weshalb sie ihn auch dazu ermutigt habe, noch einmal Stellung zu beziehen.

tim
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