VG-Wort Pixel

USA Aus diesem Grund legen sich Freizeitpark-Besucher 30 Stunden in einen Sarg

USA: Darum legen sich Freizeitpark Besucher 30 Stunden in einen Sarg
Würdet ihr euch für Geld 30 Stunden lang in einen Sarg legen? (Symbolbild)
© Karim Akrrimi / Getty Images
Für Menschen mit Platzangst ist das sicher nichts: Ein Freizeitpark in den USA gibt Menschen Geld dafür, wenn sie es schaffen, 30 Stunden in einem Holzsarg auszuhalten.

Sie essen Schafhoden, lassen sich in Container einschließen oder suchen unter einem Haufen von Menschen gefilmt von dutzenden Kameras "die große Liebe": Was einige Menschen für Geld und ein bisschen Fame tun, wird in deutschen Fernsehsendungen seit Jahren deutlich. Es stimmt halt doch, dass fast jeder Mensch käuflich ist.

In den USA erreicht diese Käuflichkeit nun ein neues Level. Der Freizeitpark "Six Flags St. Louis" im US-Bundesstaat Missouri ließ sich ein ganz besonderes Gewinnspiel einfallen – und zwar eine Sarg-Challenge: Wer es schafft, 30 Stunden in einem Sarg zu liegen, dem winken als Belohnung 300 Dollar (umgerechnet 250 Euro), heißt es auf der Homepage des Parks.

USA: Den Sarg gibt es gratis dazu

Laut der Beschreibung sollen sechs Menschen in einem Wettbewerb gegeneinander antreten. Jeder Einzelne bekommt einen Sarg, in dem er 30 Stunden ausharren muss, um die umgerechnet 250 Euro einzusacken. Es kann aber auch sein, dass der Gewinn am Ende niedriger ausfällt. Denn: Wenn mehrere die Zeit überstehen, wird das Geld unter allen Gewinnern aufgeteilt. Neben dem Preisgeld bekommt der Sieger zudem noch zwei Jahreskarten für den Freizeitpark und den Sarg, in dem der- oder diejenige mehr als einen Tag verbracht hat.

Ganz unmöglich erscheint die Challenge im Übrigen nicht, da die Teilnehmer jede Stunde eine sechsminütige Pause machen dürfen, um beispielsweise auf die Toilette zu gehen. Zudem werden währenddessen Getränke und Snacks vom Freizeitpark gestellt. Im Sarg selbst haben die Besucher sogar die Möglichkeit ihre Handys aufzuladen. Darin sind nämlich Steckdosen eingebaut. Und sogar Unterstützung ist offenbar erlaubt: Während der Öffnungszeiten des Parks darf ein Freund jedes Teilnehmers anwesend sein, wie es auf der Online-Seite heißt. Für Menschen mit Klaustrophobie ist die Challenge wahrscheinlich trotzdem nichts.

Mitten auf dem Gelände des Europa-Parks bricht in einer Lagerfeuer ein Feuer aus.
rpw

Mehr zum Thema