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Fußball-WM: England muss schon vor dem Anpfiff gegen einen ganz besonderen Gegner kämpfen

In Wolgograd summt es gewaltig: Die WM-Stadt in Südrussland ist Spielort für das Auftaktspiel der englischen Nationalelf gegen Tunesien. Aber bereits vor dem Spiel müssen die Stars auf dem Platz zum Mückenspray greifen.

Mückenschwarm in Wolgograd

WM in Wolgograd: Außenansicht des Stadions, in das die Mücken eingefallen sind

In der südrussischen WM-Stadt Wolgograd müssen sich
Fußball-Fans bei der Weltmeisterschaft gegen außergewöhnlich viele Mücken wehren. Große Schwärme der stechenden Insekten seien kurz vor dem Spiel zwischen England und Tunesien in die Stadt an der Wolga eingefallen, berichtete die russische Zeitung "Sport-Express". 

Die englische Nationalmannschaft hat vor dem Match gegen Tunesien deashalb zum Spray gegriffen. Spieler wie Raheem Sterling von Manchester City oder Danny Welbeck vom FC Arsenal machten beim Aufwärmen von den Zerstäubern ordentlich Gebrauch. Immer wieder mussten sie schon vor dem Spiel die Insekten auch wedelnd vertreiben. 

WM in Wolgograd: Mückenalarm!

Bereits im Vorfeld der WM hätten die Behörden die Gegend rund um die Millionenstadt mit Insektenspray bearbeitet. Deshalb seien die Tierchen, die in den Sommermonaten in der Region nicht unüblich sind, in das Stadtzentrum geflüchtet. Fußball-Fans können trotzdem auf ein ungestörtes Match hoffen: In der Fanzone direkt an der Wolga ist es den Besucher erlaubt, Mückenspray in kleinen Flaschen mitzubringen. Und auch die ARD-Reporterin vor Ort, Julia Scharf, wusste sich während der Vorberichterstattung zu schützen:

tim / DPA