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Berliner JVA: "Nach mir haben sie im Fernsehen gefahndet": Knacki machte einen Vlog aus dem Gefängnis

Wer genug von Youtube-"Shoppinghauls" und Prank-Videos hat, der sollte dringend mal auf diesem Kanal vorbeischauen: Auf "Knast VLOG" berichtet ein Knacki vom Tagesablauf, Schlägereien und seiner Verhaftung – und zwar direkt aus seiner Zelle. IM ERNST! Aber erst noch kurz den Artikel lesen, oke?

Knast VLOG aus der JVA Tegel

Mit einem Palästinensertuch und einer Basecap versuchte dieser Knastfluencer seine Identität zu verhüllen – leider erfolglos

Vergesst "Prison Break"! Ignoriert "Hinter Gittern"! Was ist schon "Orange Is The New Black"? Hier kommt der – Trommelwirbel und dramatische Streichermusik – KNAST VLOG!

Kein Mist. Auf Youtube gibt es seit Anfang Juli einen neuen Kanal, auf dem ein vermummter Insasse einer Berliner Vollzugsanstalt aus seinem Alltag im Gefängnis berichtet. Quasi ein Plausch aus dem Gitterkästchen. 

Zu seiner Identität will der Insasse nichts verraten, vermummt sich mit Basecap und Palästinenser-Tuch – immerhin sind Handys im Gefängnis verboten. Aber er sei seit knapp fünf Jahren im Vollzug und habe noch etwa fünf Jahre vor sich. Und weil das ja funktionieren könne wie ein Tagebuch, sei es sein Ziel, die nächsten fünf Jahre per Videoblog zu dokumentieren. (SPOILER-ALERT: Das wird nix. Bereits nach ein paar Tagen wurde ihm das Handy von Vollzugsbeamten abgenommen. Aber dazu kommen wir noch.)

17 Videos gibt es bereits auf dem Youtube-Kanal

Der unbekannte Knacki berichtet vom Tagesablauf in der JVA (deren Standort er zwar nicht verraten will, die aber relativ schnell von Usern als die Justizvollzugsanstalt in Berlin Tegel identifiziert wird), von Schlägereien, Resozialisierung und seiner eigenen Verhaftung. Bei seinem Vergehen habe es sich um einen Raub gehandelt. Er wolle sich zwar nicht als etwas Besonderes darstellen, aber für ein solches Vergehen wie das Seine säßen in Deutschland nur etwa "eine Handvoll Menschen, vielleicht zehn" ein. Man habe damals sogar bei "Aktenzeichen XY" nach ihm gesucht.

Tatsächlich hatte der Neu-Influencer geplant bis zu seiner Entlassung und darüber hinaus zu filmen – doch da machte ihm die Justiz einen Strich durch die Rechnung. Ein Sprecher der Senatsverwaltung für Justiz bestätigte der "Berliner Zeitung", dass es sich bei den Räumlichkeiten um eine Zelle der JVA Tegel handelt. Man habe dem Knastfluencer die Käppi, das Tuch sowie das Handy abgenommen und entsprechende Strafmaßnahmen eingeleitet.

Was genau der Mann nun zu befürchten habe, sei Sache der Gefängnisleitung. Bei vergleichbaren Regelverstößen seien aber etwa der zeitweilige Entzug von Fernsehern oder Ausschluss von Freizeit gängige Strafmaßnahmen.

Wie kam das Handy in die Haftanstalt?

Wie das Handy in die Haftanstalt kam, ist wohl noch endgültig zu klären. Der Sprecher sagte der "Berliner Zeitung" man würde zwar versuchen, "die Verwendung von Handys im Rahmen von Kontrollen und Einsatz von Handydetektoren zu unterbinden", jedoch würden immer wieder Handys über Gefängnismauern geworfen und in Hohlräumen in die JVA geschmuggelt werden.

Wer weiß, vielleicht hören wir ja schon bald wieder Neues vom Knast VLOG.

Mélina Roberge hat ihre Drogen-Kreuzfahrt auf Instagram wie eine Urlaubsreise begleitet.

 

jgs
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.