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Schwangerschaftsabbruch: Diese 28-Jährige berät Frauen über Abtreibungen - das hat sie Jens Spahn zu sagen

Sie möchte verzweifelten Frauen Halt und Orientierung bieten, muss dafür täglich an religiösen Protestlern vorbei und bekommt auch von der Politik Steine in den Weg gelegt: Hannah Müller berät Frauen über Schwangerschaftsabbrüche. Was sie Jens Spahn und Co. gerne sagen würde.

Hannah Müller

Hannah Müller, 28, berät seit knapp einem Jahr Frauen, die über einen Schwangerschaftsabbruch nachdenken

Wenn sie vor die Tür tritt, steht die Mauer direkt vor ihr. Mindestens vier Menschen sind es, meistens aber über zehn. Sie singen oder beten den Rosenkranz und halten die Schilder hoch. Schilder, auf denen Embryos in bunten Farben zu sehen sind. Auf denen Sprüche wie "Ich will leben!" oder "Menschenrechte auch für Ungeborene!" in großen Buchstaben prangen. An ihnen muss Hannah Müller vorbei, wenn sie zur Arbeit geht oder nach Hause will.

"Mich trifft das sehr, weil ich nicht verstehen kann, dass Menschen so viel Zeit und Energie aufbringen, um über andere mit erhobenem Zeigefinger ein moralisches Urteil zu fällen", sagt die 28-Jährige. Die Sozialpädagogin arbeitet als Beraterin bei ProFamilia in Frankfurt am Main. Direkt vor der Beratungsstelle in der Innnenstadt finden seit Wochen Proteste von religiösen Abtreibungsgegnern statt. Denn ProFamilia ist einer der gesetzlich anerkannten Träger, die die verpflichtende Beratung bei Schwangerschaftsabbrüchen anbieten. "Ich halte es für überhaupt nicht hilfreich, Frauen an den Pranger zu stellen, weil sie selbstbestimmt über ihr Leben entscheiden wollen. Und ich glaube auch nicht, dass das im Entscheidungsprozess hilft, oder etwas anderes auslöst als Schuldgefühle", sagt Hannah zu NEON.

Schwangerschaftsabbruch: Abtreibung in Deutschland – das sind die wichtigsten Fakten

In ganz Deutschland gibt es Proteste

Denn nicht nur sie muss an den Protestlern vorbei. Auch jede schwangere Frau, die die Beratung wahrnimmt, muss die selbsternannte Mahnwache passieren. Ein Spießrutenlauf, der den emotionalen Stress der betroffenen Frauen verstärkt - und auch deren gesetzlich zugesichertes Recht auf Anonymität behindert. Nicht nur in Frankfurt ist das so, auch in anderen deutschen Städten finden fast täglich Demonstrationen statt. Mittlerweile ist es so schlimm, dass ProFamilia bereits Sperrzonen vor ihren Beratungsstellen forderte.

Die Demonstrationen kommen auch deshalb verstärkt auf, weil das Thema Abtreibung in Deutschland wieder in den Schlagzeilen gelandet ist. Konkret geht es um den Zusatzparagrafen 219a, der besagt, dass Mediziner nicht öffentlich damit werben dürfen, wenn sie Abtreibungen durchführen. Erst im November wurde die Gießener Frauenärztin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie auf ihrer Homepage genau darüber informiert hat. Der Fall sorgte für großen öffentlichen Protest. Denn das Gesetz führt zur absurden Situation, dass betroffene Frauen eigentlich keine legale Möglichkeit haben, sich eigenständig über die Risiken und Möglichkeiten eines Schwangerschaftsabbruchs zu informieren.

Wer abtreiben will, findet fast keine sicheren Informationen dazu

Das geschieht zwar in der Pflichtberatung - aber auch da hängt viel von Zufall ab. "Die Beratung ist die einzige Möglichkeit für Frauen, herauszufinden, ob und wo in der Nähe Ärzte und Ärztinnen Schwangerschaftsabbrüche durchführen", sagt Hannah. "Wir haben unsere Listen, aber es gibt keinen Automatismus, dass sich Ärzte bei uns melden, wenn sie es anbieten. Das erfahren wir manchmal auch nur zufällig." Und das Angebot schwankt stark von Region zu Region.

"Die Frauen erfahren tatsächlich erst, wenn sie bei uns in der Beratung sind, wie das Versorgungsnetz vor Ort ist. Das kann ein zusätzlicher Stress-Faktor sein, diese Angst, es vielleicht nicht innerhalb der legalen Frist zu schaffen, weil man eventuell noch Reisezeit einplanen muss." Viele sind deshalb der Ansicht: Der Paragraf 219a gehört abgeschafft. Auch Hannah sieht das so. "Das Werbeverbot muss weg. Es ist wichtig, dass sich Frauen selbstständig über Schwangerschaftsabbrüche informieren können und dass sie nicht auf womöglich falsche Infos im Netz stoßen, die oft ein schlechtes Gewissen verstärken."

Jens Spahn verhöhnt die betroffenen Frauen

Doch die Politik ist sich nicht einig: Die SPD wollte das Werbeverbot eigentlich kippen, zog den Gesetzesentwurf in der Großen Koalition aber wegen CDU/CSU zurück. Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU gab in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" sogar Sätze von sich, die betroffene Frauen nur als Hohn auffassen können. "Wenn es um das Leben von Tieren geht, da sind einige, die jetzt für Abtreibungen werben wollen, kompromisslos. Aber in dieser Debatte wird manchmal gar nicht mehr berücksichtigt, dass es um ungeborenes menschliches Leben geht", sagte Spahn.

Was Hannah, die täglich sieht, wie es den Schwangeren geht, ihm entgegnen möchte? "Ich habe bisher noch keine Frau erlebt, die sich einen Schwangerschaftsabbruch wünscht oder ihn als 'Verhütung' benutzt. Aber unbeabsichtigte Schwangerschaften passieren nun mal, auch mit Verhütung. Und dann geht es auch um menschliches Leben, das schon auf der Welt ist, nämlich um das der Frauen. Und nicht selten auch um das der Kinder, die sie schon zu versorgen haben. Eine Frau zu zwingen, gegen ihren Willen eine Schwangerschaft auszutragen, halte ich für unmenschlich."

Spahn hat mittlerweile Kompromissbereitschaft signalisiert, an einem neuen Gesetzesentwurf wird gearbeitet. Ob der durchkommt, ist jedoch unsicher. Am Spießrutenlauf der betroffenen Frauen würde es sowieso nichts ändern: Die Beratung ist verpflichtend, inklusive einer dreitägigen Wartezeit hinterher. Morgen muss Hannah wieder an den Embryo-Plakaten vorbei. Und zahlreiche schwangere Frauen in einer Notsituation auch.

sst
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
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