VG-Wort Pixel

#TwitternWie18Uhr "Jörg, die Zahlen, bitte!" – diese Politiker-Floskeln kommen nach jeder Wahl

Wahl
Martin Dulig (von links nach rechts), Spitzenkandidat der SPD, Jörg Urban, Spitzenkandidat der AfD, Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen, Katja Meier, Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen und Rico Gebhardt, Spitzenkandidat von der Partei Die Linke werden in der Elefantenrunde der ARD zur Landtagswahl in Sachsen interviewt.
© Jan Woitas/ / Picture Alliance
Am Wahlsonntag ist es immer das gleich Spiel: Wählen, Hochrechnungen, Politiktalk. Doch statt Antworten gibt es oft viele Phrasen. Bei Twitter sammelten User die universellsten Sprüche.

"Jörg, die Zahlen bitte" – wenn man diesen Satz hört ist klar: Es ist ein Wahlsonntag. Um 18 Uhr kündigt ARD-Moderator Jörg-Schönborn vor einem überdimensionierten Bildschirm die ersten Hochrechnungen an. Und ganz im "Täglich-grüßt-das-Murmeltier"-Style kommen danach unzählige Politiker zu Wort, von wichtig bis unwichtig. Sie sollen das Ergebnis bewerten, mögliche Koalitionen benennen und bitte auch sagen, wie es denn weitergeht. Was folgt, sind meist Floskeln, denn schließlich will sich noch keiner festlegen oder gar öffentlich eine mögliche Niederlage eingestehen.

Daher hat sich die Twitter-Gemeinde am Sonntag nach den Wahlen in Brandenburg und Sachsen unter dem #TwitternWie18Uhr schon einmal mental vorbereitet. Denn es gibt diese Sprüche, die einfach bei jeder Wahl zu hören sind. Von "Der Wähler hat uns einen klaren Auftrag gegeben" bis "Lassen sie mich mal ausreden" - sie alle sind im Kampf um den besten Redebeitrag in der Politiktalkrunde.

Ganz klar, ohne Jörg Schöneborn geht am Wahlsonntag gar nichts:

Den Wählern zu danken ist immer besser, als Inhalte:

Universell und parteienübergreifend einsetzbar ist auch dieser Satz:

Ja, wie ist es denn jetzt!?

Im Verlauf des Abend kam natürlich auch das Ergebnis der Wahl zu Sprache:

Und einige User setzen ihre Hoffnung jetzt auf neue Gesichter:

Ins Leben gerufen hatte den Hashtag ehemalige Politiker Christoph Lauer, der bis Mai noch Mitglied der SPD war. Bis zum Montag morgen sammelten User hunderte Floskeln bei Twitter, die sich tatsächlich auch zahlreich in der Berichterstattung wiederfanden.

lau

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker