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Debatte in Russland: "Sex, Drogen, Protest": Wladimir Putin mag Rapmusik nicht – und will sie kontrollieren lassen

In Russland ist eine hitzige Debatte über Rapmusik im Gange. Präsident Wladimir Putin sieht vor allem in der "Drogen-Propaganda" ein großes Problem. Trotzdem ist er gegen ein Verbot und will auf anderem Wege Einfluss nehmen.

Wladimir Putin

Russlands Präsident Wladimir Putin will Rapmusik nicht verbieten, sie aber "steuern und lenken"

Rapmusik gehört in Russland zu den beliebtesten Genres – nicht zuletzt, weil viele Künstler die sozialen und gesellschaftlichen Probleme des Landes ansprechen und sich nicht scheuen, auch Kritik an der Regierung zu äußern. Das wird naturgemäß auch von der Politik misstrauisch beobachtet: Zuletzt wurden mehrere Auftritte von den Behörden untersagt, mindestens drei Musiker wurden festgenommen. Seitdem ist eine hitzige Debatte über die kulturelle Bewegung ausgebrochen.

Jetzt hat sich auch Wladimir Putin zum Thema zu Wort gemeldet – seine Idee: Der Präsident will eine Kontrollinstanz einführen. Rap basiere auf drei Säulen: "Sex, Drogen und Protest". Aber es bringe nichts, so Putin bei einem Treffen mit Kulturbeauftragten im Kreml, Auftritte zu verbieten, wenn Texte falsche Werte verbreiteten. Der Präsident ist sich bewusst, dass dies bloß den gegenteiligen Effekt hätte und die Popularität der Künstler nur steigern würde.

Wladimir Putin: "Pfad zum Niedergang der Nation"

Deshalb müssten andere Wege gefunden werden: "Wenn man den Rap nicht aufhalten kann, muss man ihn steuern und lenken", so Putin weiter. Vor allem die "Drogen-Propaganda" in vielen Songs sei "der Pfad zum Niedergang der Nation". Dass viele Rapper auch die Politik des Präsidenten kritisieren, wurde von Putin in seinen Äußerungen nicht erwähnt.

Der Rapper Eko Fresh schaut mit leicht zugekniffenen Augen und schräg gelegtem Kopf in die Kamera
tim
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?