Die 14 Verletzten erlitten überwiegend Rauchgasverletzungen. Zu ihnen zählte dem Sprecher zufolge auch der Tatverdächtige. Bei den übrigen Betroffenen handelt es sich um zwei Polizeibeamte sowie Krankenhauspersonal. Weitere Patienten wurden durch den Brand nicht verletzt.
Wegen des Feuers musste die Station in der Nacht evakuiert werden, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Sie konnte auch am Mittwoch noch nicht wieder genutzt werden. Das Zimmer des Tatverdächtigen wurde als Brand- beziehungsweise Tatort beschlagnahmt. Das Brandkommissariat des Landeskriminalamts übernahm die Ermittlungen.
Das Jüdische Krankenhaus im Berliner Stadtteil Wedding wurde vor mehr als 260 Jahren von der Jüdischen Gemeinde Berlins errichtet. Auch heute besucht ein Rabbiner auf Wunsch die jüdischen Patienten, die auch koscheres Essen bekommen können. Eigenen Angaben zufolge bietet das Krankenhaus aber medizinische Leistungen unabhängig von Religion, Herkunft oder politischer Anschauung an.