Die Sanierungsrate von Wohngebäuden in Deutschland, also der Anteil der innerhalb eines Jahres sanierten Gebäude am Gesamtgebäudebestand, lag den Angaben nach bei 0,67 Prozent - nach 0,69 Prozent im Vorjahr, 0,70 Prozent 2023 und 0,88 Prozent im Jahr 2022. Nach Ansicht des Buveg wäre eine Rate von zwei Prozent nötig, um die Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen.
Der Verband macht unter anderem die weitere Verzögerung bei der Reform des Heizungsgesetzes für die geringe Sanierungsquote verantwortlich. Mit einem ambitionierten Gebäudeenergiegesetz bestehe die Chance, "energetische Sanierungen attraktiver zu machen und damit die Energiekosten für die Bevölkerung langfristig zu senken", erklärte Hinrichs.
Der Buveg vertritt vorrangig Unternehmen in der Herstellung von Baustoffen, etwa Steine, Fenster, Türen, Fassaden, Putzsysteme und Dämmstoffe. Vor dem Hintergrund des steigenden CO2-Preises warnt der Verband seit langem vor massiven Heizkostensteigerungen in schlecht gedämmten Häusern und starken Wertverlusten. "Der Wertabschlag am Markt liegt mittlerweile bei bis zu 40 Prozent gegenüber sanierten Immobilien", erklärte der Verband.