Veranstaltungschef Pildes habe vermutlich "mehr als die Hälfte der rund 2,7 Millionen Dollar, die zwischen 2019 und 2024 gesammelt wurden", zweckentfremdet genutzt, erklärte die Staatsanwaltschaft. Zudem habe er den Ermittlungen zufolge "hunderttausende Dollar" des verbleibenden Geldes der gemeinnützigen Organisation "für private Zwecke" ausgegeben. Unter anderem seien umfangreiche Renovierungsarbeiten an einem Seegrundstück ausgeführt sowie Konzertkarten, Luxusurlaube, üppige Mahlzeiten und ein Luxusfahrzeug finanziert worden.
"Pildes hat Zehntausenden von Menschen das Weihnachtsfest gestohlen", erklärte der FBI-Vizechef von New York, James Barnacle. "Er nutzte die Großzügigkeit der New Yorker zu Weihnachten aus, um seine persönlichen Ausgaben, ob groß oder klein, zu finanzieren", fügte Staatsanwalt Jay Clayton hinzu. "Betrug bleibt Betrug, egal wie man es verkleidet." Dem Festgenommenen drohen nun bis zu 20 Jahre Haft.