Nach Angaben der Beamten entgleiste ein Kesselwagen mit einem giftigen und leichtentzündlichen Stoff am Mittwochnachmittag während der Fahrt, kippte aber nicht um. Der Lokführer brachte den Zug bei Raubling zum Stehen, das aus den Schienen gesprungene Drehgestell des Waggons hatte da jedoch schon über Kilometer Schienen und Bahnschwellen beschädigt.
Aus dem Gleisbett geschleuderte Schottersteine beschädigten außerdem offenbar mehrere geparkte Autos entlang der Gleise. Zu einem Austritt von Gefahrgut kam es laut Bundespolizei aber nicht. Die Bahnstrecke musste bis in die Nacht zu Donnerstag komplett gesperrt werden, bis der auf das Gegengleis ragende Kesselwagen mit schweren Gerät geborgen wurde. Seither ist die Strecke zumindest einseitig wieder befahrbar.
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