Auslöser der Kontrolle war demnach ein Hinweis aus dem sogenannten Hafensicherheitszentrum, in dem verschiedene Strafverfolgungsbehörden und die Hafenmanagementbehörde Hamburg Port Authority ihre Aktivitäten koordinieren. Große europäische Häfen wie Hamburg sehen sich schon seit Jahren mit einer Kokainschwemme konfrontiert, Mafiagruppierungen und Rauschgiftkartelle nutzen den Containerfrachtverkehr in großem Stil zum Schmuggel. Früher seltene Funde im Tonnenbereich sind inzwischen häufig.
Nach Ermittlerangaben kontrollierten sie aufgrund des entsprechenden Hinweises mehrere Container in einer speziellen Prüfanlage, bei einem zeigten sich auf illegale Zuladungen hindeutende Auffälligkeiten. In dem Container fanden Einsatzkräfte Mitte März dann 1600 Kokainpakete.
Mit welchem Ziel der Container mit den Bananen unterwegs war, teilten die Behörden nicht mit. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall würden gemeinsam von Polizei und Zoll in der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg geführt. Banden aus dem Bereich der organisierten Kriminalität hoffen darauf, dass Großsendungen von Kokain in der Flut der weltweit transportierten Container unbemerkt durchkommen. Helfer sollen die Drogen unterwegs in günstigen Momenten unbemerkt entladen.