Die Internationale Energieagentur (IEA) verpflichtet ihre Mitglieder, ständig Ölbestände vorzuhalten, die mindestens 90 Tagen Netto-Importen entsprechen. Damit sollen Schocks wie ein länger andauernder Konflikt im Nahen Osten abgefedert werden.
Grund für den Anstieg der Öl- und Gaspreise ist die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch die iranische Führung. Durch die Meerenge werden etwa ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgasproduktion transportiert.
Frankreich hatte das Treffen der G7-Finanzminister und Zentralbankchefs in der vergangenen Woche einberufen. Der französische Finanzminister Roland Lescure hatte gesagt: "In einem Konflikt, der derzeit zwar auf eine Region begrenzt ist, aber globale Auswirkungen hat, müssen wir uns selbstverständlich abstimmen."
Frankreich hat in diesem Jahr den Vorsitz der G7 inne, der die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien umfasst. Eine erste Sitzung der G7-Finanzminister unter französischem Vorsitz hatte Ende Januar per Videokonferenz stattgefunden.