Imerys will ab 2030 in Allier das Leichtmetall Lithium abbauen. Nach Unternehmensangaben ist dafür eine "enge Zusammenarbeit" mit dem Staat "im Rahmen einer strategischen Partnerschaft" geplant. Frankreichs Wirtschaftsminister Roland Lescure begrüßte laut Pressemitteilung von Imerys "diese Beteiligung, die konkret zur Sicherung der Versorgung mit kritischen Mineralien und Metallen beiträgt".
Lithium wird insbesondere für Batterien, etwa für E-Autos, benötigt. Laut Imerys kann die Mine in Allier künftig "jährlich etwa 700.000 Elektrofahrzeuge mit Lithium versorgen". Das Leichtmetall kommt auch in weiteren Zukunftstechnologien wie Windrädern zum Einsatz, zugleich ist die Situation ähnlich wie bei Seltenen Erden: China ist bei der Verarbeitung des Rohstoffs deutlicher Weltmarktführer.