Bei den Angeklagten handelte es sich um drei Männer und eine Frau, die unter anderem Firmen in Hamburg und Dubai und eine sogenannte Treuhandgesellschaft leiteten. Der Anklage zufolge sammelten sie rund 16 Millionen Euro von etwa 800 Anlegern ein. Diese sollten Anteile an noch zu bauenden Wohnungen in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten erwerben und dafür etwa Mietanteile erhalten.
Es handelte sich demnach um ein Einlagengeschäft, für das eine Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erforderlich gewesen wäre. Über diese verfügten die Firmen der Beschuldigten aber nicht. Das Urteil fiel in der vergangenen Woche. Die Angeklagten waren zum Prozessauftakt im Oktober des vergangenen Jahres zwischen 58 und 61 Jahre alt.