Ein von der LPO koordiniertes Freiwilligen-Netzwerk fand seit Mitte Januar mehr als 300 gestrandete Seevögel. Besonders betroffen waren laut LPO die zu den Alkenvögeln gehörenden Papageientaucher.
Die toten Tiere wurden demnach an der gesamten Atlantikküste gefunden: Die meisten Fälle wurden demnach zwischen dem Finistère im Westen der Bretagne und dem nördlich von Bordeaux gelegenen Département Charente-Maritime festgestellt. Aber auch an den Küsten Spaniens und Portugals wurden tote Seevögel an den Strand gespült. Der NGO-Verband BirdLife zählte dort "ein halbes Tausend gestrandete Vögel".
Die LPO führt die massiven Strandungen auch auf heftige Winterstürme zurück, in deren Folge die Tiere geschwächt seien. Die LPO erinnerte in diesem Zusammenhang an das Massensterben unter Seevögeln 2014. Damals waren mehr als 21.000 Tiere aufgrund von Erschöpfung infolge von Stürmen an den Atlantikstränden tot gefunden worden.