An dem Einsatz waren acht besonders erfahrene Bergsteiger beteiligt - in Nepal als "Eisbruch-Doktoren" bekannt. Der Eisblock hatte zwei Wochen lang die Präparierung der Route zum Aufstieg auf den Mount Everest behindert. Dies brachte den Beginn der Bergsteiger-Saison am höchsten Berg der Erde in Gefahr. Laut Sherpa soll die Präparierung der Routen nun fortgesetzt werden, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.
Am Fuß des Berges sind bereits zahlreiche Zelte für die vielen ausländischen Bergsteiger und ihre Helfer aufgebaut. Auf dem Weg zu dem 8849 Meter hohen Gipfel stellt unterhalb des Eisblocks auch der Khumbu-Eisbruch ein Risiko für die Bergsteiger dar. Es handelt sich um sich stetig bewegende Eisblöcke und Spalten. Vor einer Entscheidung der Kommission, die über den Einsatz der Eisbruch-Doktoren entscheidet, werde seine Firma keine Bergsteiger hoch schicken, sagte Lukas Furtenbach vom Touren-Anbieter Furtenbach Adventures.
Mit acht der zehn höchsten Gipfel der Welt zieht Nepal alljährlich im Frühling hunderte Bergsteiger an. Der Bergsteiger-Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für das Land am Himalaya. In diesem Jahr hat die Regierung mehr als 900 Aufstiegsgenehmigungen für die verschiedenen Gipfel erteilt, darunter 425 für den Mount Everest.