Den bayerischen Ermittlern zufolge war am vergangenen Donnerstag eine E-Mail der mutmaßlichen Täter bekannt geworden. Danach seien unverzüglich alle nötigen Abstimmungen und Maßnahmen im In- und Ausland eingeleitet worden. Die fünf manipulierten Gläser mit Babynahrung konnten vor dem Verzehr gefunden werden. Laboruntersuchungen bestätigten die Manipulation mit Rattengift. In Deutschland wurden keine Gläser gefunden.
Die Polizei richtete eine eigene Ermittlungsgruppe ein. Nutzer der Babykost wurden gebeten, beim Öffnen der Gläschen auf das typische Knackgeräusch zu achten. Sollte dieses fehlen, könne eine Manipulation vorliegen. Grundsätzlich solle auch der Geruch des Glasinhalts darauf geprüft werden, ob er wie gewohnt sei. Außerdem hätten die mutmaßlichen Täter die Gläser gekennzeichnet. Es sei am Boden ein weißer Aufkleber mit einem roten Kreis angebracht worden.