In Sprach- und Kulturwissenschaften wie Geschichte promovierten nur rund 25 Prozent. In Germanistik waren es 19 Prozent. In der Betriebswirtschaftslehre - dem beliebtesten Fach bei Studienanfängern - promovierten nur rund fünf Prozent.
Die höchste Zahl an Doktorarbeiten entstand demnach weiterhin im Fach Medizin mit insgesamt 7400 Promotionen. Auf Biologie und Chemie entfielen jeweils rund 2000 Promotionen. Insgesamt erhielten 2024 rund 28.000 Menschen ihren Doktortitel.
Trotz steigender Studierendenzahlen blieb die Zahl der Promotionen insgesamt über die vergangenen Jahre stabil. Als möglichen Grund nannte das CHE ein begrenztes Angebot an Promotionsstellen - vor allem mit Blick auf die Finanzierung durch Stipendien oder Projektstellen.
Im Zeitraum von 2012 bis 2024 stieg die Zahl der Promotionen in der Medizin von rund 6400 auf 7400. In Fächern wie Biologie, Rechtswissenschaften, Betriebswirtschaftslehre oder Germanistik ging sie zurück. Die Daten basieren auf Angaben des Statistischen Bundesamts.