"Die extremen Wetterereignisse vom Februar 2026 verdeutlichen die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels", betonte Copernicus-Expertin Samantha Burgess am Dienstag. Der Februar war nach Angaben von Copernicus der fünftwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die globalen Temperaturen lagen 1,49 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Dabei gab es innerhalb Europas ausgeprägte Temperaturgegensätze. Während West- und Südeuropa Rekordniederschläge verzeichneten, erreichte die Ausdehnung der arktischen Eisfläche den drittniedrigsten Wert für einen Februar.
Im Januar hatte Copernicus mitgeteilt, dass 2025 das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und fast ebenso heiß wie die beiden Rekordjahre 2024 und 2023 gewesen sei. Erstmals hatte die globale Durchschnittstemperatur der drei vorangegangenen Jahre mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau gelegen.