Die Polizei prüfte mögliche Verstöße und Straftaten und stimmte weitere Maßnahmen ab, wie es hieß. Die Beamten waren demnach mit zahlreichen Kräften im Einsatz, um die Lage vor Ort abzusichern. Im Fokus stand dabei das Kraftwerk Scholven als Teil der kritischen Infrastruktur.
Am Freitag war es auch in Mülheim an der Ruhr zu Aktionen von Klimaaktivisten gekommen. Dort blockierten laut Dortmunder Polizei rund 120 Aktivisten die Zufahrt eines Stahlwerks. Zudem verschafften sich etwa 100 Menschen Zutritt zum Gelände eines metallverarbeitenden Betriebs, wo sie sich im Bereich von Gleisanlagen und auf einem Werksgebäude aufhielten.
Das Klimacamp in Hamm läuft noch bis Dienstag im Lippepark, einem früheren Zechegelände. Die Protestaktion richtet sich nach Angaben der Klimaaktivisten gegen den von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) geplanten Ausbau neuer Gaskraftwerke.