Polizei ermittelt
Kabel durchtrennt: Zugverkehr im Ruhrgebiet eingeschränkt

Ruhrgebiet - Gelsenkirchen - Zugverkehr
Sowohl Regional- wie auch Fernverkehr sind derzeit rund um Gelsenkirchen von Störungen betroffen
© Oliver Berg / DPA
Aufgrund durchgetrennter Kabel in Gelsenkirchen fallen im Ruhrgebiet viele Regionalzüge aus, auch der Fernverkehr ist betroffen. Bis zum MIttag soll die Störung behoben sein. 

Unbekannte haben am Gelsenkirchener Hauptbahnhof Kabel durchtrennt und so für starke Einschränkungen im Bahnverkehr in Teilen des Ruhrgebiets gesorgt. Ob es sich um Sabotage oder einen einfachen Kabeldiebstahl handelt, müsse nun geklärt werden, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Schaden sei kurz nach Mitternacht festgestellt worden.

„Unsere Techniker haben nachts durchgearbeitet, um beschädigte Kabel wieder instand zu setzen“, sagte ein Bahnsprecher. Trotzdem könnten weiterhin nicht alle Züge den Bahnhof anfahren. „Wir arbeiten weiter intensiv daran, dass der Zugverkehr bis mittags wieder planmäßig verkehren kann.“

Regionalverkehr im Ruhrgebiet eingeschränkt

Bis die Strecke wieder frei ist, werden Fernzüge weiträumig umgeleitet und halten nicht in Recklinghausen, Gelsenkirchen und Oberhausen. ICE- und IC-Verbindungen zwischen Köln und Hamburg sowie zwischen Köln und Münster seien dadurch 20 Minuten länger unterwegs.

Im Regionalverkehr gibt es Einschränkungen und Ausfälle auf den Linien RE2, RE3, RE42, RB32, RB46 und S2. Auf einigen Linien sei ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Reisenden empfiehlt die Bahn, in der App oder der Online-Auskunft zu prüfen, wie sie trotz der Einschränkungen an ihr Ziel kommen.

DPA
mod

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