VG-Wort Pixel

Studie zu Gehaltsunterschieden Hessen sind Spitzenverdiener in Deutschland


54.120 Euro brutto im Jahr verdienen Erwerbstätige durchschnittlich in Hessen, fast 20.000 Euro weniger bekommt man dagegen in Sachsen. Doch auch zwischen den Berufen gibt es erhebliche Unterschiede.

In Deutschland verdienen die Erwerbstätigen in Hessen laut einer Studie am besten. Das Bruttojahresgehalt dort belaufe sich auf 54.120 Euro, teilte das Internet-Stellenportal "Stepstone" am Montag in Düsseldorf unter Berufung auf seinen "Gehaltsreport 2012" mit. Am zweitbesten verdienten die Bayern mit rund 53.000 Euro Jahreseinkommen, gefolgt von den Baden-Württembergern mit knapp 52.400 Euro. Stepstone befragte für die Untersuchung 40.000 Fach- und Führungskräfte.

Am schwächsten sind die Verdienste laut Umfrage in Sachsen. Dort bekämen die Erwerbstätigen pro Jahr im Schnitt rund 34.700 Euro jährlich. In Mecklenburg-Vorpommern sind es demnach 35.660 Euro, in Sachsen-Anhalt 36.075 Euro, in Thüringen rund 36.280 Euro.

Beste Verdienste in Unternehmensberatungen

Über die Branchen hinweg haben Mitarbeiter von Unternehmensberatungen die besten Verdienstmöglichkeiten, wie es in der Studie hieß. Dort belaufe sich das jährliche Durchschnittsgehalt auf 60.500 Euro brutto. Bei Banken lägen die durchschnittlichen Bezüge bei 59.600 Euro, in der Chemie- und der erdölverarbeitenden Industrie bei rund 58.250 Euro.

Am geringsten sind die Verdienstmöglichkeiten der Studie zufolge in der Gastronomie- und Hotelbranche mit knapp 32.230 Euro. Im Handwerk belaufe sich das jährliche Durchschnittseinkommen auf 32.500 Euro, in Land-, Forst- und Fischwirtschaft sowie Gartenbau auf 33.800 Euro.

Bei den Studiengängen mache sich auf dem Arbeitsmarkt Medizin noch immer am meisten bezahlt. Ärzte verdienten laut der Studie im Schnitt 68.900 Euro, gefolgt von Rechtswissenschaftlern mit 60.800 Euro und Ingenieuren mit 59.900 Euro.

ger/AFP AFP

Mehr zum Thema


Das könnte sie auch interessieren


Wissenscommunity


Newsticker