Die USA und Israel greifen weiter den Iran an, Teheran schlägt zurück. Die Nato erhöht die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer Abwehrsysteme. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- USA und Israel greifen weiter den Iran an.
- Irans getöteter Oberster Führer Ali Chamenei sollte eigentlich Mittwochabend beigesetzt werden. Staatsbegräbnis wurde offenbar verschoben.
- Laut Berichten soll sein Sohn Modschtaba die Nachfolge antreten, Israel droht bereits mit Tötung.
- Israel kündigt nächste Phase des Krieges an
- Iran weitet Krieg im gesamten Nahen Osten aus
- Nato erhöht Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme
- Trump will nächstes Staatsoberhaupt des Iran mitbestimmen
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Lennard Worobic
Der zweite von der Bundesregierung organisierte Evakuierungsflug für in der Golf-Region festsitzende Deutsche wird am Vormittag in Frankfurt erwartet. Laut Informationen des Frankfurter Flughafens soll die Maschine der Fluggesellschaft Condor dort kurz vor 11.00 Uhr landen. Das Flugzeug kommt aus Maskat in Oman und war in der Nacht im ägyptischen Hurghada zwischengelandet.
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Lennard Worobic
Nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts, Ayatollah Ali Chamenei, hat sich der provisorische Führungsrat mit dessen Nachfolge befasst. Bei ihrer vierten Sitzung planten Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sowie der Kleriker Aliresa Arafi die Einberufung einer Versammlung zur Bestimmung eines neuen Religionsführers, wie aus einer Regierungserklärung hervorgeht. Das Führungstrio wurde demnach außerdem über die aktuelle Kriegslage unterrichtet.
In den vergangenen Tagen berichteten bereits mehrere Medien, dass Chameneis Sohn die Nachfolge seines Vaters antreten soll. Alles Wichtige über Modschtaba Chamenei lesen Sie hier (stern+):
In den vergangenen Tagen berichteten bereits mehrere Medien, dass Chameneis Sohn die Nachfolge seines Vaters antreten soll. Alles Wichtige über Modschtaba Chamenei lesen Sie hier (stern+):
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Lennard Worobic
Die Streitkräfte des Iran haben eine Ausweitung ihrer Gegenangriffe angekündigt. In den kommenden Tagen werde der Feind intensiver und umfangreicher attackiert, berichtet der staatliche Rundfunk unter Berufung auf das zentrale Hauptquartier „Chatam Al-Anbija“, das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt.
Die iranische Militärführung berichtet unterdessen über Angriffe mit Kamikazedrohnen auf den Luftwaffenstützpunkt Ramat David und eine Radarstation in Israel, einen US-Stützpunkt in Kuwait sowie im irakischen Erbil.
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Lennard Worobic
US-Präsident Donald Trump erwägt derzeit nach eigenen Angaben keine Entsendung von Bodentruppen in den Iran. „Das wäre Zeitverschwendung“, sagt Trump dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview.
„„Sie haben alles verloren. Sie haben ihre Marine verloren. Sie haben alles verloren, was sie verlieren können."“Donald Trump bei NBC über den Iran
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Lennard Worobic
Iran weitet Angriffsziele aus – Nato alarmiert
Eine kurze Zusammenfassung der aktuellen Ereignisse: Die Kampfkraft des Iran ist nach US-Einschätzung erheblich geschwächt – dennoch weitet Teheran den Krieg im gesamten Nahen Osten aus. Nach dem Abfeuern einer Rakete auch auf die Türkei erhöht die Nato die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Dies sei vom Befehlshaber des Nato-Luftstreitkräftekommandos angeordnet worden, teilt der Sprecher des militärischen Nato-Hauptquartiers mit. Derweil setzen die USA und Israel ihre Angriffe auf den Iran fort.
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Lennard Worobic
US-Präsident Donald Trump ermutigt iranisch-kurdische Kräfte im Irak zu Angriffen auf den Iran. „Ich finde es wunderbar, dass sie das tun wollen, ich wäre dafür“, sagt er der Nachrichtenagentur Reuters. Iranisch-kurdische Milizen haben sich nach Angaben von drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen in den vergangenen Tagen mit den USA darüber beraten, ob und wie sie die iranischen Sicherheitskräfte angreifen sollen. Die im irakisch-iranischen Grenzgebiet ansässigen Gruppen trainieren demnach für einen solchen Angriff. Sicherheitskreisen zufolge gab es am Donnerstag zwei iranische Drohnenangriffe auf ein Lager der iranischen Opposition im irakischen Kurdistan.
US-Präsident Donald Trump am Donnerstag. Alex Brandon/AP/dpa
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Lennard Worobic
Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt ein erstes eigenes Flugzeug in den Nahen Osten, um rund 150 Touristen nach Deutschland zurückzuholen. Geplant ist ein Sonderflug aus dem saudischen Riad nach Köln in der Nacht von Freitag auf Samstag, wie das Unternehmen mitteilt.
Nach zahlreichen Flugausfällen wegen des Irankrieges hat auch die Fluggesellschaft Etihad Airways ab heute eine begrenzte Zahl Flüge von Abu Dhabi nach Europa angekündigt. Man werde unter anderem Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Paris, Rom und Zürich anfliegen, heißt es auf der Webseite der Airline mit Sitz in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Fluggäste mit bestehenden Buchungen würden schnellstmöglich untergebracht.
Nach zahlreichen Flugausfällen wegen des Irankrieges hat auch die Fluggesellschaft Etihad Airways ab heute eine begrenzte Zahl Flüge von Abu Dhabi nach Europa angekündigt. Man werde unter anderem Frankfurt, London, Madrid, Mailand, Paris, Rom und Zürich anfliegen, heißt es auf der Webseite der Airline mit Sitz in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Fluggäste mit bestehenden Buchungen würden schnellstmöglich untergebracht.
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Lennard Worobic
Im Krieg gegen den Iran sehen sich die USA haushoch überlegen und für einen längeren Einsatz gewappnet. „Wir haben keinen Mangel an Munition“, sagt Verteidigungsminister Pete Hegseth bei einer Pressekonferenz. Die Vorräte an offensiven und defensiven Waffen ermöglichten es, die Kampagne „so lange aufrechtzuerhalten, wie es nötig ist“. Er tritt damit Befürchtungen einiger Demokraten entgegen, die sich zuletzt besorgt über die große Menge Munition gezeigt hatten, die die USA in dem Krieg einsetzen.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Rebecca Blackwell/AP/dpa
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Lennard Worobic
Israels Luftwaffe hat in der Nacht erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Man habe eine „großangelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet“, gibt die Armee bekannt. Nähere Details werden nicht mitgeteilt.
Tim Schulze
Israel kündigt "nächste Phase" im Iran-Krieg an
Israel hat eine neue Etappe im Krieg gegen den Iran angekündigt. "Wir gehen nun zur nächsten Phase der Operation über", sagt der israelische Armeechef Ejal Samir in einer Fernsehansprache. "In dieser Phase werden wir die Zerschlagung des Regimes und seiner militärischen Kapazitäten fortsetzen." Die israelische Armee plane "weitere Überraschungen", die er noch nicht enthüllen wolle.
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Matthias Urbach
Ein Drohnenangriff auf ein von einer US-Firma betriebenes Ölfeld im irakischen Kurdistan hat die Produktion zum Erliegen gebracht. Dies teilt ein Ingenieur der Firma HKN Energy mit. Kurdische Offizielle geben mit dem Iran verbündeten irakischen Milizen die Schuld, bekannt hat sich bislang offenbar niemand.
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Matthias Urbach
Bei einem Treffen mit dem Fußballteam Inter Miami spricht Trump von einer „freundlichen Übernahme“ Kubas, sobald er mit dem Iran fertig sei. Mehr dazu in unserem aktuellen Beitrag.
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Matthias Urbach
In Bahrains Hauptstadt Manama sind zwei Hotels und ein Wohngebäude von iranischen Geschossen getroffen worden. Das berichtet das dortige Innenministerium. Es sei niemand ums Leben gekommen.
Saudi-Arabien berichtet derweil, Raketen abgefangen zu haben. „Drei ballistische Raketen, die in Richtung des Prinz-Sultan-Luftwaffenstützpunkts abgefeuert worden waren, wurden zerstört."
Saudi-Arabien berichtet derweil, Raketen abgefangen zu haben. „Drei ballistische Raketen, die in Richtung des Prinz-Sultan-Luftwaffenstützpunkts abgefeuert worden waren, wurden zerstört."
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Matthias Urbach
Die US-Streitkräfte haben im Krieg gegen den Iran nach eigenen Angaben bislang über 30 Schiffe versenkt. Darunter befinde sich auch ein Drohnenschiff, teilt das Militär mit. Die Zahl der iranischen Angriffe mit ballistischen Raketen sei seit Kriegsbeginn auf ein Zehntel zurückgegangen, sagt Admiral Brad Cooper.
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Matthias Urbach
Die Ukraine unterstützt die USA künftig bei der Abwehr iranischer Drohnen. Man habe eine entsprechende Anfrage aus Washington erhalten, erklärt Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der Plattform X. Er werde Spezialisten und Ausrüstung schicken, um beim Schutz vor „Schahed“-Drohnen zu helfen.
Die Ukraine hat im Abwehrkampf gegen Russland umfangreiche Erfahrungen mit den iranischen Kamikaze-Drohnen gesammelt. Selenskyj möchte ukrainische Abfangdrohnen gegen „Patriot"-Luftabwehrraketen tauschen.
Die Ukraine hat im Abwehrkampf gegen Russland umfangreiche Erfahrungen mit den iranischen Kamikaze-Drohnen gesammelt. Selenskyj möchte ukrainische Abfangdrohnen gegen „Patriot"-Luftabwehrraketen tauschen.
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DPA · AFP · Reuters
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