"Ich freue mich, dass das Surfen am Eisbach jetzt endlich wieder möglich ist", erklärte der neue Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne). Die Natur habe mitgespielt, die Welle sei wieder da. Das Surfen am Eisbach sei "Teil des Münchner Lebensgefühls", fügte er hinzu.
Die Eisbachwelle im Englischen Garten gilt als weltweit konstanteste, größte und beste Flusswelle mitten in einer Großstadt. Sie ist seit 40 Jahren besurfbar und ein Touristenmagnet.
Im April 2025 verunglückte dort beim nächtlichen Surfen eine 33-jährige Münchnerin tödlich. Ende Juni vergangenen Jahres wurde die Welle unter Auflagen wieder zum Surfen freigegeben. Nach der jüngsten sogenannten Bachauskehr im Oktober aber, bei der das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit wurde, baute sich die Welle nicht wieder auf. An Weihnachten 2025 bauten Unbekannte dann heimlich eine provisorische Rampe im Eisbach ein, die aber wenige Tage später entfernt wurde.
Die Stadt warnte am Freitag davor, dass illegale Befestigungsvorrichtungen oder Vandalismus an der Beschilderung eine abermalige Sperrung der Welle erforderlich machen könnten.