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Ursache der Telekom-Störung Router: Die Schaltzentrale des Netzes

Die Telekom-Störung betritt rund 900.000 Router bundesweit
Die Telekom-Störung geht nicht vom Netz, sondern von den Routern aus. Allerdings ist das Problem größer als Kabelsalat.
© Federico Gambarini/DPA
So gut wie jeder hat einen Router zu Hause rumstehen. Normalerweise, wenn keine Störung herrscht, blinkt er und bringt uns Internet. Doch was genau ist diese kleine Box eigentlich?

Router vermitteln und verteilen den Verkehr im Internet. Sie sind Ampel und Fahrzeug zugleich. Es geht darum, die Informationen in Form von Datenpaketen auf schnellstmöglich zu den Empfängern zu leiten.

Um dies erfolgreich zu bewerkstelligen, wird ein Navigationsgerät beziehungsweie eine Karte benötigt. Dazu werden in der Regel spezielle Tabellen verwendet.

Router sind das Problem bei der Telekom-Störung

Dort ist aufgelistet, welche Netze über welche Wege zu erreichen sind. Nach dem Eintreffen eines Datenpakets übersetzt der Router die IP-Adresse, die gewöhnlich aus einer Folge von Zahlen besteht, in die Webadresse.

Es gibt verschiedene Typen von Routern, in privaten Haushalten sind in der Regel DSL- oder WLAN-Router aktiv. Sie leiten die Daten per Kabel oder über das Heimnetzwerk an die jeweiligen Browser der im Netz angeschlossenen Computer oder Smartphones weiter. Zum Schutz der Netze sind Router in der Regel mit einer eigenen Firewall ausgestattet. Auch Telefonate, die bei der Deutschen Telekom inzwischen überwiegend über das Internet-Protokoll geleitet werden, werden von den Routern vermittelt.

mrk DPA

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