Ein Polizist hatte auf Facebook die private Gruppe entdeckt, die geschmuggeltes Elfenbein in Thailand verkaufte. Nach monatelangen Ermittlungen wurden laut Polizei schließlich neun Thailänder verhaftet, die als Administratoren der Gruppe damit beschäftigt waren, das Elfenbein zum Verkauf anzubieten. Zu den beschlagnahmten Stücken zählten demnach auch Gebetsketten, Schmuck und Messergriffe. Zielgruppe waren laut Polizei thailändische und vietnamesische Käufer.
Der Gruppe wird illegaler Besitz und Handel mit Teilen von geschützten Wildtieren vorgeworfen, ein Vergehen, das in Thailand mit bis zu zehn Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Elefanten sind durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (Cites) geschützt. Unter anderem wegen der Nachfrage nach Elfenbein werden sie aber immer wieder von Wilderern getötet. Thailand gilt als wichtiger Knotenpunkt für den Schmuggel. Der Asiatische Elefant ist das Wappentier des Landes.