Als "Trump-Derangement-Syndrom" bezeichnen der US-Präsident und zahlreiche seiner Anhänger seit Beginn der zweiten Amtszeit des Republikaners die aus ihrer Sicht zwanghafte Ablehnung Trumps durch dessen Gegner.
De Niro hatte die US-Bürger in einer am Montag ausgestrahlten Podcast-Episode zum Widerstand gegen Trump aufgerufen. "Die Geschichte ist unser Land, und Trump zerstört es, und wer weiß, was seine Gründe dafür sind, aber es ist krank", sagte er im Podcast "The Best with Nicole Wallace". An die US-Bürger gerichtet sagte De Niro: "Alle müssen zusammenhalten, um sie loszuwerden und wieder auf Kurs zu kommen". Die Leute müssten Widerstand leisten, "das ist der einzige Weg."
De Niro positioniert sich bereits seit Trumps erster Amtszeit als Gegner des Rechtspopulisten und hat ihn bei mehreren Gelegenheiten beschimpft. Im vergangenen Jahr nutzte der Star aus Filmen wie "Taxi Driver" und "Der Pate II" seine Rede nach der Ehrung für sein Lebenswerk beim Filmfestival von Cannes, um Trump als "spießigen" Präsidenten zu bezeichnen.