Insgesamt bestand die Gruppe samt Höhlenführer demnach aus acht Menschen. Die restlichen Teilnehmer konnten die Höhle im Landkreis Reutlingen dem Polizeisprecher zufolge nach dem Notfall eigenständig und unverletzt verlassen. Die Bergung des Verstorbenen sollte sich aufgrund des schwierigen Terrains voraussichtlich bis zum Abend hinziehen. Insgesamt waren mehr als 100 Kräfte von Bergwacht, Höhenrettern, Feuerwehr, Polizei und weiteren Rettungsdiensten im Einsatz.
Die Falkensteiner Höhle liegt in Baden-Württemberg auf der Schwäbischen Alb zwischen Grabenstetten und Bad Urach. Nach Angaben der Gemeinde Bad Urach ist die Erkundung nicht ungefährlich. Lediglich die ersten 20 Meter können bei anhaltend trockenem Wetter mit Helm und Taschenlampen begangen werden. Das weitere Vordringen in die Höhle ohne Führer ist nur mit einer Genehmigung möglich.