Sie wirft den Betreibern von Onlinenetzwerken vor, sie als Minderjährige abhängig gemacht und ihr dadurch schwere psychische Schäden zugefügt zu haben.
"Jedes Mal, wenn ich versuchte, mich davon zu lösen, funktionierte es einfach nicht", antwortete die Klägerin auf die Frage, warum sie glaube, süchtig zu sein. Selbst wenn sie auf Instagram gemobbt wurde, sei sie dennoch auf der App geblieben. "Wenn ich nicht online war, hatte ich einfach das Gefühl, etwas zu verpassen." Nach Angaben ihres Anwalts deuten Gerichtsunterlagen darauf hin, dass Kaley G.M. bis zu 16 Stunden pro Tag auf Instagram war.
Das Ergebnis des Prozesses dürfte einen Maßstab für die Entscheidung über tausende weitere Klagen setzen. Darin wird den Tech-Riesen vorgeworfen, junge Nutzerinnen und Nutzer abhängig gemacht zu haben und damit für Depressionen, Essstörungen, Psychiatrie-Aufenthalte und sogar Suizide verantwortlich zu sein.