Demnach nahm die Zahl der chirurgischen kosmetischen Eingriffe bei Männern zwischen 2018 und 2024 um 95 Prozent zu. Die Zahl der nicht-invasiven Eingriffe wie etwa Unterspritzungen und Laserbehandlungen stieg sogar um mehr als 116 Prozent, wie die Internationale Gesellschaft für ästhetisch-plastische Chirurgie (Imcas) erklärte.
Bei Frauen stieg die Zahl der Schönheits-OPs im selben Zeitraum um 59 Prozent, die Zahl der nichtinvasiven Eingriffe um 55 Prozent.
Die Entwicklung spiegele eine "tiefgreifende Veränderung gesellschaftlicher Normen und eine wachsende Akzeptanz von kosmetischen Behandlungen von Männern wider", erklärte die Imcas. Die heute zwischen 30 und 40 Jahre alten Männer entdeckten Schönheitschirurgie viel früher für sich als vorherige Generationen.
Insgesamt ist die Nachfrage nach Schönheits-OPs in den USA am größten, sie machten im vergangenen Jahr rund 45 Prozent des Marktes aus. Auch bei den nicht-invasiven Eingriffen liegen die Vereinigten Staaten vorn. So sind sie für 56 Prozent der weltweiten Nachfrage nach Botox verantwortlich.