Fünf Monate nach dem Verschwinden eines russischen Sportlers beim jährlichen Schwimmwettbewerb durch die Bosporus-Meerenge in Istanbul ist dessen Leiche gefunden worden. Ein DNA-Abgleich habe bestätigt, dass es sich um den russischen Schwimmer Nikolai Swetschnikow handele, teilte das russische Generalkonsulat in Istanbul nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Donnerstag mit.
Der mehr als sieben Wochen in Russland inhaftierte französische Extrem-Radsportler Sofiane Sehili ist am Donnerstag zu einer Geldstrafe verurteilt und freigelassen worden. Er sei zunächst wegen "illegaler Grenzüberschreitung" für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe von 50.000 Rubel (rund 530 Euro) verurteilt worden, sagte eine Sprecherin des zuständigen Gerichts in der Region Primorje im Osten Russlands am Donnerstag telefonisch der Nachrichtenagentur AFP. Er sei jedoch "von der Zahlung der Geldstrafe befreit und im Gerichtssaal freigelassen worden".
Knapp zwei Monate nach dem Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin in Alaska ist der Effekt der diplomatischen Bemühungen um ein Friedensabkommen für die Ukraine nach Einschätzung Moskaus weitgehend verpufft. "Leider müssen wir uns eingestehen, dass der in Anchorage erzeugte starke Schwung zugunsten von Vereinbarungen weitgehend verschwunden ist", sagte der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Mittwoch, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete.
Russland und die USA haben am Donnerstag zwei Gefangene ausgetauscht: Moskau übergab am Flughafen von Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten die US-russische Ballerina Xenia Karelina, Washington den Deutsch-Russen Arthur Petrow, wie erklärte US-Außenminister Marco Rubio mitteilte und die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete. Karelina habe dank der Bemühungen von US-Präsident Donald Trump nach mehr als einem Jahr "unrechtmäßiger" Gefangenschaft in Russland den Heimweg antreten können, erklärte Rubio im Onlinedienst X.
Im Roten Meer in Ägypten sind bei dem Untergang eines Touristen-U-Boots mit 45 Russen an Bord mehrere Urlauber ums Leben gekommen. Ägyptische Staatsmedien sprachen am Donnerstag nach dem Unglück vor der Küste des Badeortes Hurghada von sechs Toten. Unter den Opfern seien auch zwei Kinder, teilte das russische Konsulat mit. Die Unglücksursache war zunächst unklar.